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Handball-Oberliga: Loxten empfängt stürmische LIT-Crew

Abwehr soll Gegner den Stecker ziehen

Versmold-Loxten (WB). Setzt SF Loxten die kleine Serie von drei Spielen ohne Niederlage mit einem Heimsieg fort? Gegen den zuletzt sehr starken Tabellenvierten LIT Tribe Germania wird das Samstag um 18 Uhr schwierig.

Gunnar Feicht

Max Harnacke ist nach der Verletzung von Nils Patzelt derzeit der einzige etatmäßige Rechtsaußen bei SF Loxten. Foto: Sören Voss

Das eigentümliche Namensgebilde der Gäste ruft auch anderthalb Jahre nach seiner Einführung noch Fragezeichen hervor. Mit ihren sportlichen Leistungen setzt die Spielgemeinschaft der Traditionsvereine aus Nord- und Südhemmern, Mindenerwald und Holzhausen hingegen längst Ausrufezeichen. Eine Mannschaft, die bisher nur auswärts bei den Titelanwärtern Bielefeld und Spenge verlor, aber die übrigen vier Spiele gewonnen hat, die nimmt sich auch für Versmold einiges vor.

»Unser Gegner ist in guter Form und hat großes Potenzial. LIT beherrscht verschiedene Abwehrsysteme, die Rückraumspieler sind torgefährlich und treffen im Zusammenspiel mit Kreisläufer und Außen viele gute Entscheidungen.« Loxtens Trainer Thomas Lay hat großen Respekt vor der eingespielten Gäste-Sieben. Doch er kennt natürlich auch Schwächen der Crew um Linkshänder Jannik Gartmann und Flügelflitzer Jan-Eric Speckmann: »Wir haben uns intensiv mit den erforderlichen Elementen beschäftigt und hoffen, dass wir von Anfang an mit dem richtigen System dagegenhalten.«

Wenn die SFL-Deckung samt Torhüter wie in den vergangenen Spielen auftritt, dann haben die Loxtener gute Aussichten auf den nächsten Heimsieg. Die Defensive wird allerdings eine erhebliche Bremswirkung entfalten müssen. Denn LIT kommt mit der Euphorie vom 30:25-Heimsieg gegen Möllbergen, der eigentlich deutlicher ausfiel, als es das Endergebnis aussagt: Bis zum 29:20 gab die Spielgemeinschaft Vollgas, Torwart Linus Happel ragte heraus und der von GWD Minden gekommene Julien Knickmeier traf siebenmal. Die Loxtener müssen auf Nils Patzelt verzichten, dessen Knöchelverletzung als doppelter Außenbandriss diagnostiziert wurde: Vier Wochen muss er eine Sprunggelenkmanschette tragen.

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