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Handball-Oberligist SF Loxten will zwei Punkte in Gladbeck - In der Rückserie Heimvorteil gegen alle Topteams

Im Fall eines Sieges ist Träumen erlaubt

Versmold-Loxten (WB/guf). Eine knappe 23:25-Niederlage im November 2018, ein 14:14 zur Pause, als es am 29. September 2019 wegen eines medizinischen Notfalls zum Spielabbruch kam: Wenn sich Handball-Oberligist SF Loxten bei VfL Gladbeck vorstellt, geht es immer spannend zu.

Seine Schnelligkeit ist im Gegenstoßspiel gefragt: Loxtens Rechtsaußen Max Harnacke hofft in Gladbeck darauf, dass sich die eigene Abwehr viele Bälle erkämpft. Foto: Sören Voss

Deshalb stellen sich die Oberliga-Handballer an diesem Samstag erneut auf einen harten Kampf an, wenn das Wiederholungsspiel ansteht und für beide Teams die Hinserie beendet. Auch die Tabelle spricht für ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Loxten belegt mit 20:4 Punkten Platz zwei, die Hausherren (17:7/4.) könnten sich mit einem Sieg wieder für einen Podestplatz ins Gespräch bringen. „Ich rechne damit, dass wieder Kleinigkeiten den Ausschlag geben. Wir wollen eine starke Deckung stellen und möglichst wenig Fehler machen.“ Geheimnisse gibt es auch aus Sicht von René Mittelberg zwischen den beiden festen Oberliga-Größen nicht. Der Co-Trainer hat in dieser Woche Dirk Schmidtmeier vertreten, der verhindert war, aber Samstag in der Riesener Sporthalle wieder auf der Bank sitzen wird.

Das Trainergespann und jeder einzelne Spieler weiß: Nach den beiden hauchdünnen Niederlagen in Hamm und Bielefeld wartet zum Abschluss der Hinserie das dritte superschwere Auswärtsspiel der ersten Saisonhälfte. „Wenn wir das gewinnen, hätten wir ein Fünf-Punkte-Polster gegenüber Gladbeck und eine super Ausgangsposition für die Rückserie, um vorne dranzubleiben“, betont Mittelberg. Denn im Frühjahr empfangen die Frösche die anderen Top-Teams noch allesamt in der eigenen Halle. Auf Loxtener Seite fehlt neben Philipp Harnacke weiterhin Nils Patzelt (Schambeinentzündung). Die seit Jahren eingespielte Gladbecker Crew baut auf das Rückraumtrio Björn Sankalla (zuletzt 12/2 Tore beim 28:20 gegen Hemer), Max Krönung und Dustin Dalian. Sehr gut eingeschlagen hat der von TuSEM Essen gekommene ehemalige U20-Nationalspieler Felix Käsler als Rechtsaußen.

Bei der ersten Auflage der Partie in Gladbeck. waren die Loxtener nach 3:1-Führung und 6:6-Gleichstand (14. Minute) mit 7:10 und 9:13 (24.) in Rückstand geraten. Nach einer Umstellung auf 6-0-Deckung hatten sich die Gäste zum 13:13 und 14:14 wieder herangekämpft. Dann wurde der Sport wegen des Geschehens in der Halbzeitpause zur Nebensache: Auf der Tribüne musste ein Zuschauer, der der VfL-Mannschaft sehr nahe steht, nach einem Zusammenbruch notversorgt werden. Die Partie endete vorzeitig.

Weil die Loxtener Partie bei TSG Bielefeld auf Freitag vor Weihnachten vorgezogen wurde und Gladbeck seine Partie in Bergkamen vorverlegen konnte, passt das Wiederholungsspiel in den regulären Ligaplan. Noch keinen neuen Termin gibt es für Loxtens erste Rückserienpartie in Hemer. Die muss bekanntlich wegen des SFL-Pokalspiels bei SG Langenfeld am 25. Januar verlegt werden. Dem Terminvorschlag Sonntag, 26. Januar, stimmte Hemer nicht zu.

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