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Fußball: Peckeloh verliert durch Eigentor und Elfer-Nachschuss 0:2

Pokal-Aus trotz Chancenplus

Versmold-Peckeloh  (WB). Das Ergebnis glich dem im Landesliga-Punktspiel sechs Wochen zuvor: Beim 0:2 (0:1) gegen Tabellenführer VfB Fichte haben SC Peckelohs Fußballer im Kreispokal-Viertelfinale das Weiterkommen verpasst, weil sie viele Chancen vergaben.

Johannes Doerfert

Wieder versucht es Tim Mannek vergeblich. Peckelohs Pechvogel traf im Pokalspiel gegen VfB Fichte nur ins eigene Tor. Foto: Johannes Doerfert

Peckeloh wollte die seit sieben Spielen anhaltende Siegesserie der Bielefelder beenden und wechselte daher nur auf einer Position. VfB Fichte hingegen rotierte gleich achtmal. Die zahlreichen Veränderungen in der Startelf des Gegners halfen dem SCP, gut ins Spiel zu starten: Torjäger Alban Shabani hatte in der Anfangsphase gleich zwei gute Möglichkeiten. Statt sich vorne zu belohnen, wurde die Heimmannschaft in der 22. Minute hinten bestraft: Furkan Ars brachte einen Freistoß aus 20 Metern halbhoch vor das Tor und Tim Mannek beförderte den Ball unglücklich in die eigenen Maschen.

Peckeloh ließ sich von dem Rückschlag nicht beirren und spielte weiterhin gut mit: Den Unterschied von 15 Punkten, der in der Landesliga zwischen den beiden Vereinen liegt, sah man dem Spiel nicht an. Belohnen konnte sich der SCP im ersten Durchgang dennoch nicht.

Die zweite Halbzeit setzte das Duell zweier Teams auf Augenhöhe fort: Die Bielefelder zeigten spielerisch in Ansätzen, wieso sie in der Landesliga Spitzenreiter sind, ohne jedoch offensiv für Gefahr zu sorgen. Stattdessen spielte sich Peckeloh Chance um Chance heraus: Zunächst scheiterte Shabani per Seitfallzieher an Keeper Christopher Rump, dann setzte Tim Mannek einen Freistoß knapp links vorbei.

Ab der 75. Minute ergaben sich für den SCP noch mehr Räume, doch das Team von Trainer Markus Kleine-Tebbe konnte selbst beste Möglichkeiten nicht verwerten. Die Quittung gab es in der 88. Minute: Nachdem Jonas Weißen Kayhan Kaya beim Eindringen in den Sechzehner gefoult hatte, scheiterte Elfmeterschütze Deniz Aygün zunächst zweimal am glänzend reagierenden Chris Timke – dann stocherte er den Ball aber doch zum 0:2 ins Tor.

SCP-Trainer Markus Kleine-Tebbe haderte nach dem chancenreichen, aber ineffizienten Auftritt seiner Mannschaft mit der Leistung: »Die schwache Chancenverwertung begleitet uns jetzt schon länger. Es passt dann in die Situation, dass ein Gegentreffer per Eigentor und der andere im Nachschuss nach Strafstoß fällt. Wir müssen vorne konsequenter nachsetzen.«

Peckeloh: Timke, Pixa, Schmidt, Kosecki (56. Felsmann), Bulanov, Ikeakhe (75. Heinsch), Steinkamp, Orhan (68. Weißen), Özdil, Shabani, Mannek.

Tore: 0:1 (19., ET) Mannek, 0:2 (88.) Aygün

BV Werthers Frauen einziges Altkreisteam im Halbfinale

Auch für die Fußballfrauen des SC Halle war das Kreispokal-Viertelfinale Endstation. Beim 0:8 (0:7) gegen Bezirksliga-Spitzenreiter SV Spexard bekam der Kreisligist in der ersten Halbzeit eine schmerzhafte Lektion erteilt. Eingeleitet durch ein Eigentor in der 12. Minute, kassierte der Außenseiter bis zur Halbzeit noch weitere sechs Gegentreffer. Im Frauen-Halbfinale lauten die Paarungen nun: BV Werther - SC Wiedenbrück, SV Spexard - VfL Schildesche. Bei den Männern heißt es: Hilal Spor (im Viertelfinale 2:0 gegen Friesen Milse) - Türk Sport Bielefeld (4:1 gegen SCB 04/26) und TuS Dornberg - VfB Fichte. Alle Spiele in der Woche um den 10.April 2019.

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