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Fußball-Landesliga: SC Peckeloh schließt mit den Zugängen Vincent Hall, Paul Henning und Benedikt Bancroft die Personalplanung ab

Sicherheit und Torgefahr

Versmold-Peckeloh (WB). „Wir freuen uns sehr über diese drei weiteren Neuzugänge. Damit sind die Personalplanungen abgeschlossen.“ Fußball-Obmann Jan Fah­renwald sieht den SC Peckeloh für die kommende Saison „sehr gut aufgestellt - egal in welcher Spielklasse“. Der Tabellenzweite der Landesliga hat nicht nur sportlich bis zur Zwangspause mit 39 Zählern aus 20 Spielen fleißig gepunktet, sondern auch mit Blick auf die Neuen eine gute Bilanz erzielt: Die Abwehrspieler Vincent Hall (25) und Paul Henning (21) versprechen zusätzliche Defensivstabilität, Benedikt Bancroft (24) soll im gegnerischen 16er für Überraschungen sorgen.

Gunnar Feicht

Vincent Hall übernimmt in der neuen Saison an der Peckeloher Schule wieder die Lufthoheit. Der Abwehrspieler kehrt zurück. Foto: Stephan Arend

Vincent Halls Qualitäten sind in Peckeloh bestens bekannt: Der kopfball- und zweikampfstarke Verteidiger gehörte von 2014 bis 2018 zum Stammpersonal, ehe er zum Westfalenligisten SV Spexard wechselte. Dort musste er aus gesundheitlichen Gründen längere Zeit pausieren, wollte jetzt nach der Winterpause zum Landesliga-Verbleib des SuS Bad Westernkotten beitragen, wurde jedoch nach zwei Einsätzen von der Saisonunterbrechung ausgebremst. In Peckeloh will der Rotschopf wieder richtig angreifen – aber nach etlichen Platzverweisen während seines ersten Gastspiels auch zeigen, dass er inzwischen gereift ist.

Wie Vincent Hall ist Paul Henning in der Jugend des SC Verl groß geworden. Der 1,90-m-Mann hat sich in der U21 des Regionalligisten als Landesliga-Innenverteidiger bewährt und will mit dem SCP möglichst bald beweisen, dass er auch Westfalenliga-Niveau besitzt: „Ich hatte in Verl eine schöne Zeit, aber die Peckeloher haben sich sehr um mich bemüht. Das Umfeld sucht seinesgleichen, zugleich geht es sehr familiär zu. Da sehe ich sehr gute Perspektiven.“

Die möchte sich auch Benedikt Bancroft (derzeit Schwarz-Weiß Marienfeld) mit guten Leistungen eröffnen. Der schnelle, technisch starke Angreifer ist auf allen Offensivpositionen zuhause. Nach zum Teil eindrucksvollen Trefferquoten auf Kreisebene (zum Beispiel 2016/17 mit 34 Toren in 19 A-Liga-Spielen für Tur Abdin Gütersloh) soll das intakte Peckeloher Mannschaftsgefüge dazu beitragen, dass Bancroft den Landesliga-Durchbruch schafft.

Bereits seit Anfang März ist sich der SC Peckeloh wie berichtete mit den Heimkehrern Julian Pohlmann und Marvin Hornberg (beide Spvg. Steinhagen) einig. Nicht mehr dabei sind im neuen Spieljahr Alex Bulanov (SV Bad Ro­thenfelde), Kevin Ikeakhe (FC Kaunitz), Chris Timke (Studium in Dortmund) und Cornelius Bulanov.

Unterdessen halten sich die Peckeloher Kicker mit den Laufplänen und den Übungen der Fitness-Videos von Athletik-Coach Sebastian Selchert fit. Die sind durchaus gespickt mit möglichst viel Abwechslung, aber eben kein Ersatz für das Gemeinschaftserlebnis im Teamtraining. „Nach vier Wochen Zwangspause würden sich die Jungs sogar über eine knallharte zweistündige Konditionseinheit freuen, wenn sie die nur gemeinsam absolvieren könnten“, sagt Markus Kleine-Tebbe. Der Trainer zerbricht sich wie viele andere den Kopf darüber, wie die Kontaktverbote für Sportler schrittweise gelockert werden könnten: „Da fallen einem schon Varianten mit Kleingruppen und Übungen auf Abstand ein. Die Spieler müssten sich dann zu Hause umziehen, dürften nicht gemeinsam in die Kabinen. Aber letztlich ist es doch unrealistisch, weil sich zu viele nicht daran halten würden.“

Winder zu SuK Canlar

Mittlerweile steht fest, dass Thomas Winder (27) im Sommer den abstiegsbedrohten Landesligisten Spvg. Steinhagen verlässt. Er will zwei Klassen tiefer dazu beitragen, dass es beim Bielefelder A-Ligisten SuK Canlar wieder aufwärts geht. Der Haller Aziz Akpinar, künftiger Trainer des Tabellenelften, lobt Steinhagens Kapitän in den höchsten Tönen: „Für uns ist es der absolute Transfer in der Geschichte von SuK Canlar.“ Die Spvg. Versmold, die in der Kreisliga A um den Aufstieg kämpft, verliert zum Saisonende zwei Eckpfeiler: Christian Boltz wechselt zum SC Füchtorf, Jan-Hendrik Gessat zum VfL Sassenberg.

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