1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Lokalsport
  4. >
  5. Versmold
  6. >
  7. Zwei weitere Vereinsrekorde

  8. >

Handball-Oberliga: SF Loxten gewinnt mit 30:27 erstmals beim VfL Gladbeck

Zwei weitere Vereinsrekorde

Versmold-Loxten (WB/guf). Die Sportfreunde Loxten stellen weitere Vereinsrekorde auf: Mit 30:27 (14:16) haben sie erstmals beim VfL Gladbeck gewonnen, mit 22:4 Punkte schließen sie die beste Hinserie ihrer Oberliga-Zugehörigkeit ab. Und sitzen damit weiterhin Spitzenreiter Hamm II im Nacken.

Endlich mal in Gladbeck gewonnen: Die Loxtener Handballer sind nach dem 30:27 in der Kabine bester Laune und feiern anschließend den Abschluss einer starken Hinrunde. Foto: Nico Seifert

„Wir sind zuhause stark, können da sicherlich jeden schlagen“, blickt Trainer Dirk Schmidtmeier auf die Rückrunde mit Heimspielen gegen Hamm und Bielefeld. „Man muss abwarten, wie wir dass vollgepackte Programm im Frühjahr mit der Pokalbelastung verkraften. Ziel bleibt eine Top-Drei-Platzierung.“

Das Duell zweier sonst ausgesprochen deckungsstarker Teams entschied in der hektischen, spannenden Schlussphase diesmal die bessere Angriffsleistung. Schmidtmeier konnte sich in Halbzeit zwei auf das Youngster-Trio Schäper/Schulz/Meyer im Rückraum und auf die treffsichere Flügelzange verlassen. „Mit nur einem Fehlwurf haben Timo Men­ger und Max Harnacke die herausgespielten Chancen fast optimal genutzt“, lobte der Coach. Mit Toren zum 26:24 und 29:27 spielte aber auch der Halbrechte Marian Stockmann gegen Ende eine wichtige Rolle.

Vier Stockmann-Tore bis zum 9:9 hatten die Loxtener in den ersten 20 Minuten im Spiel gehalten. Das mittlere Drittel der Partie dominierten die Hausherren. Sie profitierten „von zwei, drei Torwartparaden mehr und einigen unglücklichen Schiedsrichter-Entscheidungen gegen unsere Abwehr“, wie Dirk Schmidtmeier fand. Seine Schützlinge nahmen das Heft erst wieder nach 19:22-Rückstand Mitte der zweiten Hälfte in die Hand. Mit vier Treffern in Folge von Menger (2), Meyer und Harnacke übernahm Loxten erstmals nach dem 8:7 die Führung, baute sie auf 28:25 aus. Im Gladbecker Hexenkessel verloren Spieler, Schiedsrichter und Kampfgericht zeitweise die Übersicht. 45 Sekunden vor Schluss hieß es 28:27, Loxten nahm eine Auszeit und die angesagte Angriffskombination „stach“: Marian Stockmann machte zum 29:27 alles klar. Positive Nachricht am Rande: Der Gladbecker Zuschauer, nach dessen Herzinfarkt die erste Auflage der Partie abgebrochen wurde, war auf der Tribüne dabei und hat sich inzwischen gut erholt.

Loxten: Welge, Possehl (nur bei 7m); Schäper (1), Menger (7), Stockmann (6), Harting, J. Patzelt, Harnacke (6), Weigel (2), Schulz (2/1), Steinlechner, Schröder (2).

Stationen: 5:5(10.), 6:8, 10:9 (18.), 13:10 (22.), 14:13 (26.), 16:13, 16:14 (HZ), 19:18 (41.), 22:19 (44.), 22:23 (46.), 24:24 (50.), 25:28 (57.), 27:28 (59.), 27:30.

Zeitstrafen: 0:1 (Harnacke); Siebenmeter: 5:1 (auf beiden Seiten alle verwandelt).

So geht es weiter - DHB-Amateurpokal: Sa., 25. Januar, SG Langenfeld (A); Oberliga: Sa., 1. Februar, 18 Uhr CVJM Rödinghausen (H).

Startseite