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Fußball-Kreisliga A: Der spielende Co-Trainer wird im Juni Chefcoach

SV Häger setzt auf Hop und San

Werther-Häger (WB). Beim SV Häger sind die Trainerentscheidungen für die Saison 20/21 in allen drei Seniorenmannschaften und dem Frauenteam gefallen. SV Häger II und SV Häger III werden weiterhin von René Vemmer-Schiller betreut werden. Auch das Damenteam geht mit dem aktuellen Coach Stefan Meierebert in die kommende Spielzeit. Beim A-Ligisten SV Häger I übernehmen nach Saisonende Temel Hop und Gökay San (Co-Trainer) die Verantwortung.

Temel Hop (in Aktion) wird im Juni neuer Trainer des SV Häger, Gökay San unterstützt ihn als „Co“. Foto:

Dass es beim A-Liga-Team nach insgesamt fünf Trainerjahren unter der Regie von Pascal Hofbüker zu einem Wechsel kommen würde, war seit Mitte Dezember bekannt. Bei der jetzt verkündeten Nachfolge-Regelung entschied sich der Verein erneut für ein Duo aus den eigenen Reihen: Der bisherige spielende Co-Trainer Hop (32) als ehemaliger Regionalliga-Spieler steigt zum Chefcoach auf und wird von HSV-Urgestein San (37) unterstützt. Abteilungsleiter Jörg Müller-Paulsen begründet, warum die Entscheidung gegen eine externe Lösung fiel: „Ich halte es momentan noch für existenziell, auf der Bank Menschen zu haben, die den kleinen HSV mit all seinen Eigenarten und auch Defiziten schon kennen – und trotzdem viele neue Aspekte in die Trainerarbeit einfließen lassen können und werden.“

Vom extrem anspruchsvollen Training der Ära Hofbüker/Freddy Kollmeier habe der Verein erheblich profitiert – daran soll Hop (u.a. Spieler bei SC Verl, SC Wiedenbrück und DSC Arminia II) nun anknüpfen. Müller-Paulsen: „Dass Temel Hop einmal auf Pascal Hofbüker folgen sollte, war bereits ein langfristiger Plan. Dass er Gökay gerne an seiner Seite haben wollte und die Lust auf die Aufgabe, die sie mich haben spüren lassen, hat mich total überzeugt.“ Ob beide auch als Spieler weitermachen, sollen sie selbst entscheiden.

Der Abteilungsleiter bezeichnet zudem Stefan Meierebert und René Vemmer-Schiller als „regelrechte Glücksfälle für den Verein“. Beiden gelinge es, auf ihre spezielle Art das Gemeinschaftsgefühl und das Bemühen um sportlichen Erfolg auf einen Nenner zu bringen.

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