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Handball: Landesliga-Vizemeister nimmt nach klarem Team-Votum die Chance wahr

TV Werther steigt in die Verbandsliga auf

Werther (WB/guf). TV Werther nimmt sein Aufstiegsrecht wahr: Der Landesliga-Vizemeister nutzt die Wildcard aufgrund der besonderen Aufstiegsregelung und wird in der kommenden Saison als HSG Werther/Borgholzhausen in der Handball-Verbandsliga antreten. Die Spieler haben sich während einer Videokonferenz ohne Ge­genstimme dafür ausgesprochen, der Vorstand gab nach diesem klaren Votum die Zustimmung.

Der Sieg am 2. Februar gegen Spitzenreiter Verl hat sich gelohnt: Hannes Köhne und Moritz Topp bejubeln jetzt den Aufstieg. Foto: Gunnar Feicht

„Alle sind sich darüber im Klaren, dass es mit Sicherheit ein großer Schritt ist und wir gegen den Abstieg spielen werden. Aber es ist eben auch die absolute Herausforderung und die Jungs wollen sich in der höchstmöglichen Spielklasse bewähren.“ Trainer Carsten Gahlmann fasst die Stimmungslage in seinem jungen Team zusammen. Der erfahrene Coach, der als junger Spieler selbst die zweite Liga kennenlernte, hat im virtuellen Mannschaftskreis auf die hohen Anforderungen der Aufgabe hingewiesen, auch Kapitän Marius Kruse wog in seinem Statement Vor- und Nachteile ab. Nach eingehender Diskussion war sich die Mannschaft einig, das Abenteuer anzugehen. „Wir müssen körperlich noch zulegen und das Angriffsspiel weiter forcieren. Jeder weiß, dass er noch mehr tun muss“, sagt Gahlmann. Der Coach nimmt die Aufgabe mit dem kompletten Kader der abgelaufenen Saison in Angriff (alle haben zugesagt), als Neuzugang steht Außenspieler Kilian Nagel (A-Jugend Lenzinghausen-Spenge) fest. Auch einige Akteure des TuS Borgholzhausen erhalten in der Vorbereitung der neuen HSG ihre Chance.

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