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Kommentar zum großen Risiko, dass im Amateurfußball ab diesen Montag eingegangen und verordnet worden ist

Auf Corona komm raus

Der Ball soll ab diesen Montag in den Amateur-Fußballigen auf „Teufel komm raus“ rollen. Selbst bei mehreren Corona-Fällen im Team dürfen Spiele nicht mehr abgesagt werden. Dabei stecken sich aktuell immer mehr Menschen mit Covid-19 an und fallen in Krankenhäusern, Kliniken und Pflegeheimen sowie in den heimischen Unternehmen Kräfte aus.

Von Jürgen Drüke

Corona ist für den Amateurfußball kein Grund mehr, nicht zu spielen. Dabei stecken sich immer mehr Menschen an und fallen in Krankenhäusern und Pflegeheimen als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter reihenweise aus. Wie wichtig darf sich der Amateurfußball in der Pandemie noch machen? Foto: Jürgen Drüke

Wie wichtig darf der Amateurfußball in einer Pandemie sein? Wie weit sollten Vorgaben und Regelungen der Verbände in Zeiten von Corona gehen? Auf „Teufel komm raus spielen“ sollte in diesen schweren Zeiten jedenfalls nicht die Antwort lauten. Denn die Inzidenzwerte befinden sich weiterhin auf höchstem Niveau. Die Zahl der Infizierten ist so hoch, dass immer mehr Personal in Krankenhäusern, Kliniken und Pflegeheimen ausfällt. Im Kreis Höxter musste das St. Ansgar Krankenhaus am vergangenen Freitag eine ganze Station schließen, weil Pflegekräfte und auch Ärzte mit ausfallen. Hausarztpraxen ächzen unter den Personalausfällen und der Flut der Arbeit. Die Wirtschaft leidet stark. Den Betrieben macht die hohe Ausfallrate von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu schaffen.

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