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Handball: Schiedsrichterzahl im Kreis konstant, aber einzelne Vereine verlieren durch Corona Referees

Auf einem schmalen Grat

Altkreis

„Im Vergleich zu einigen Nachbarkreisen sind wir mit 219 Unparteiischen gut aufgestellt. Zum Glück hat uns die lange Corona-Pause kaum aktive Schiedsrichter gekostet.“ Oliver Kupper (SV Spexard), der Schiedsrichterwart des Handballkreises Gütersloh, ist erleichtert, dass die Referees in der Summe betrachtet zur Stange halten. Es gibt aber auch Vereine, die durch anderthalb Jahre ohne Spielbetrieb unter die magische 70-Prozent-Grenze ihres Schiedsrichtersolls gerutscht sind.

Von Gunnar Feicht

Besser ausgebildet und mit schnelleren Aufstiegsmöglichkeiten als früher: Junge Schiedsrichter sind gefragt. Foto: Sören Voss

Zum Beispiel TuS Brockhagen. Schiedsrichterwart Tristan Graefen hat ausgerechnet, dass sein Verein bezogen auf die Zahl der Mannschaften im Spielbetrieb 16 stellen müsste, aktiv pfeifen diese Saison aber nur acht. „Dabei hat Corona eine erhebliche Rolle gespielt. Einige waren nach dem frühen Saisonabbruch im Vorjahr verunsichert, ob und wie es in dieser Serie überhaupt weitergehen würde. Entweder sie haben aufgehört oder pausieren - wie zwei bei uns. Oder sie haben den Schiedsrichter-Lehrgang nicht durchgezogen.“ Laut Graefen hatte er bei etlichen Kandidaten für die Ausbildung im Frühjahr Interesse wecken können. Wegen der ungewissen Perspektive habe aber nur einer von sechs den Lehrgang dann auch tatsächlich absolviert.

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