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Tennis: Herren des TC GW Paderborn und des TuS Sennelager III führen die Ostwestfalenliga an

„Aufstiegsambitionen untermauert“

Paderborn

Die Top-Damenteams aus dem Tenniskreis Paderborn haben zum Saisonauftakt Lehrgeld zahlen müssen. Westfalenligist TuS Sennelager unterlag bei TSC Hansa Dortmund 4:5 (3:3), Verbandsligist TC Grün-Weiß Paderborn bei der „Dritten“ von Union Münster 2:7 (1:5). In der Herren-Ostwestfalenliga blieben die Paderborner Vertreter auch am zweiten Spieltag unbesiegt.

Henrik Rodenbüsch besiegte mit dem TC Grün-Weiß Paderborn auch die hoch eingeschätzte Zweivertretung des TC Herford. Grün-Weiß bleibt als Spitzenreiter der Ostwestfalenliga auf Kurs in Richtung Verbandsliga-Aufstieg. Foto: Agentur Klick

Die erste Niederlage pressierte die Verantwortliche der Damen des TuS Sennelager kaum. „Ich bin happy, dass es ausgeglichen und das Ergebnis eine enge Kiste war“, kommentiert Carolin Daniels den Verlauf in Dortmund. „In der Tabelle gilt ja nicht mehr der direkte Vergleich. Am Ende zählt jeder Punkt.“ Ihren Schützlingen sei die seit Oktober 2020 fehlende Wettkampfpraxis anzumerken gewesen. „Unsere Jüngeren waren meganervös und mitunter vom Auftreten der Gegner etwas eingeschüchtert“, so Daniels, „diese Erfahrungen müssen sie sammeln, daraus Schlüsse ziehen und in der Folge an der Herausforderung wachsen.“ Der knappe Ausgang stimme sie trotz „durchwachsener Leistung“ optimistisch. „Wir haben noch Luft nach oben.“ Die vier Matchgewinne gelangen Estella Jäger (6:3, 6:3), Neuzugang Jana Hecking (2:6, 6:3, 6:1) Karolina Kowall (6:4, 6:3) und Hecking/Jäger (6:1, 6:3).

Ohne die fehlenden Carmen Peters und Frederike Zolke standen die Damen des TC GW Paderborn in Münster auf verlorenem Posten. Nach den Einzeln war die Partie entschieden. „Es war relativ eindeutig und fühlte sich wie Aufwärmen an“, räumte Mannschaftsführerin Sophia Gockeln ein. Für den Gast punkteten Franziska Heinemann (6:2, 6:0) und Gockeln/Carolin Meyer (6:1, 6:3). Im Kampf gegen den direkten Wiederabstieg in die Ostwestfalenliga spielt GW der kurzfristige Rückzug des FC Stukenbrock (Zwangsabstieg) in die Karten. In der Achtergruppe sind nur noch zwei weitere Absteiger zu ermitteln.

Die Herren-Ostwestfalenliga führt nach zwei Spieltagen das Paderborner Duo an. Spitzenreiter TC GW Paderborn und TuS Sennelager III (beide 2:0 Punkte) definieren ihre Zielsetzung jedoch verschieden. „Ein weiterer wichtiger Schritt, in der Liga zu bleiben“, sagte TuS-Mannschaftsführer Stefan Sturm nach dem 7:2 (4:2) beim TC Herzebrock. „Ein harter Kampf mit vielen engen Matches“, so Sturm weiter, „besonders die drei Doppel wollten wir für unser Selbstvertrauen haben.“ Es punkteten Kevin Major, Valentin Salomon, Sturm, Fabian Mangel, Major/Andres Ciurletti, Salomon/Stefan Hoffrichter, Mangel/Sturm.

Der TC Grün-Weiß Paderborn besiegte TC Herford 2 dank überzeugender Leistungen besonders in den Doppeln 6:3 (3:3). Spitzenspieler Fabian Frank muste aufgrund Beschwerden im Beckenbereich fürs Einzel kurzfristig passen, konnte aber in den Doppeln (an der Seite von Björn Berg) zum Erfolg beitragen. „Wir haben unsere Aufstiegsambitionen untermauert“, bilanzierte Mannschaftsführer Henrik Rodenbüsch. Die weiteren Matchgewinne gelangen Rodenbüsch, Berg, Octavio Leon, Sebastian Emmerich/Leon, Rodenbüsch/Florian Kellmereit.

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