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1. Tri-Club Paderborn: Nach 22 Monaten Pause gewinnt Roman Reeschke den 12. Burgwald-Triathlon

Balsam für die Seele

Paderborn

Ein Renntag mit emotionalem Gehalt: Nach 22-monatiger Wettkampfpause ist Roman Reeschke endlich wieder in einen Neoprenanzug geschlüpft und hat im Hessischen einen Triathlon bestritten. Und wie! Der Vorsitzende des 1. Tri-Clubs Paderborn gewann auf Anhieb die offene Klasse des 12. Burgwald-Triathlons.

Von Jörg Manthey

Roman Reeschke vom 1. Tri-Club Paderborn hat in der Corona-Pause im Training vieles richtig gemacht und nach 22-monatiger Pause auf Anhieb den Burgwald-Triathlon gewonnen. Foto: Jörg Manthey

Angesichts seines konsequenten Trainingspensums in Corona-Zeiten war Reeschke durchaus selbstbewusst in den Landkreis Waldeck-Frankenberg angereist. „Ich wusste, dass ich gut drauf bin, aber nicht unbedingt, wo ich stehe. Das Feld war nicht ohne.“ Die anspruchsvolle Distanz sah 600 Meter Schwimmen im 20,4 Grad kalten Bottendorfer See, 29 Radkilometer mit 643 Höhenmetern und einen welligen Fünf-Kilometer-Wendepunktstrecke weiteren mit 55 Höhenmetern. Die fiese Witterung tat ein Übriges. Reeschke: „Es hat stundenlang durchgeregnet.“ Der aufgeweichte Rasen wurde ihm in der abschüssigen Wechselzone ein Mal zum Verhängnis, als er mit dem Rad in einer Rechtskehre wegrutschte. „Da war ich kurzzeitig von der Rolle. Das Missgeschick hat mir aber den vielleicht entscheidenden Adrenalinschub gegeben.“ Zuvor war der Paderborner nach 7:30 Minuten als Erster aus dem Wasser gestiegen. Nach der ebenfalls besten Radzeit eilte er nach 53:35 Minuten als Erster auf die Laufstrecke. 17:23 Minuten später im Ziel betrug der Vorsprung des M30-Mannes nach 1:10:58 Stunden satte 78 Sekunden auf den Zweiten Christian Altstadt vom LTV Erfurt (1:12:16 Std.).

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