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Fünfmal Gold und zweimal Silber beim Friesen-Fünfkampf in Duisburg

Beim TV 1875 regnet‘s Medaillen

Paderborn

Eine einfache Rechnung: fünfmal Gold plus zweimal Silber ergibt sieben. Ein wahrer Medaillenregen also, denn exakt so viele Teilnehmer der Fechtabteilung des TV 1875 Paderborn waren beim Friesen-Fünfkampf am Start. Besser kann ein Qualifikationswettkampf nicht laufen.

Erfolgreiche Paderborner Friesenkämpfer, von links: Sascha Brinkhoff, Iris Lettmann, Nina Brinkhoff, Timo Schmidt, Alva Clusen, Henri Clusen und Olaf Clusen.

Der erste NRW-Qualifikationswettkampf seit Corona-Beginn, und die Paderborner waren allesamt auf den Punkt fit. Sieben Friesen-Fünfkämpfer, die in sechs Altersklassen an den Start gingen, zeigten im Wettkampf, was auch nach der langen Pause noch geht und dass mit ihnen zu rechnen ist.

Erstmals war dieser besondere Wettkampf 1928 in Düsseldorf durchgeführt worden, und auch diesmal war das Ruhrgebiet (Duisburg) Austragungsort des wichtigen Qualifikationswettkampfes für die Deutschen Meisterschaften, die im September in Bruchsal stattfinden werden. Die fünf Disziplinen, in denen um Punkte und Plätze gekämpft wurde, waren Luftgewehrschießen, Kugelstoßen, Laufen (Sprint bei den Frauen, Langstrecke bei den Männern), Schwimmen und natürlich Degen-Fechten.

Die mit zwölf Jahren in der Klasse der U14 startende jüngste Paderborner Teilnehmerin Nina Brinkhoff sorgte auf Anhieb für eine Überraschung. Sie konnte sich bei ihrem ersten Start in diesem doch sehr anspruchsvollen Wettkampf gleich die Silbermedaille mit 36,81 Punkten sichern. Alva Clusen (44,34 Punkte) in der U20 und Iris Lettmann (40,36 Punkte) in der Klasse 20+ ließen keinen Zweifel daran, wer in NRW zur Spitze gehört, und belegten beide mit jeweils mehr als zehn Punkten Vorsprung auf ihre Nachfolgerinnen den ersten Platz.

In der U16 bei den Männern distanzierte Henri Clusen alle Mitstreiter seiner Altersklasse um Längen und vergoldete seinen Sieg mit sehr guten 51,91 Punkten.

Bei den Männern 30+ zeigte Timo Schmidt erneut sein Potenzial. Mit seinen 43,83 Punkten war er zwar nicht ganz zufrieden, doch Platz eins ging erneut an ihn.

Bei den Männern 50+ kämpften zwei Paderborner am Ende um die ersten beiden Plätze. Sascha Brinkhoff zeigte wieder einmal, was ein „Senior“ noch leisten kann. Er holte sich mit grandiosen 53,22 Punkten die Goldmedaille vor Olaf Clusen mit 38,76 Punkten.

Die starken Paderborner Platzierungen geben Hoffnung auf ebenfalls gute Plätze bei den Deutschen Meisterschaften im September.

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