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Moderne Sportstätten 2022: 24.000 Euro vom Land für die Halle im Generationenpark

Beim TV Brakel gehen Lichter an

Brakel

Die Installation einer neuen Beleuchtungsanlage in der Halle am Generationenpark in der Lütkerlinde wird mit 24.000 Euro aus dem Landesförderprogramm NRW „Moderne Sportstätte 2022“ bezuschusst. Darüber freut sich der TV Brakel.

Von Iris Spieker-Siebrecht

Die Verantwortlichen des TV Brakel freuen sich über den Zuschuss aus Düsseldorf (von links): Michael Bobbert (Abteilung Inline-Skater), Michael Bunne (1. Vorsitzender) und Matthias Hoffmeister (2. Vorsitzender). Foto: Iris Spieker-Siebrecht

„Die finanzielle Unterstützung hilft uns sehr. Damit ist es möglich, die unzureichende und alte Beleuchtung hier in der Halle zu erneuern“, sagt der erste Vorsitzende des Vereins, Michael Bunne.

Die ehemalige Sportstätte der belgischen Streitkräfte, die bis 1995 in Brakel stationiert waren, wurde beim Abzug der belgischen Truppe der Stadt übereignet und 2010 umfangreich modernisiert. Seitdem wird sie vor allem durch verschiedene Abteilungen des Turnvereins Brakel genutzt. Die Inline-Skater „Brakeler Blitze“ sind hier zuhause, ebenso die Bogenschützen. Die Beleuchtung indes stammt noch aus „belgischer“ Zeit, das Licht ist unzureichend und auch immer wieder fallen Leuchtstoff-Röhren aus.

Der Leiter der Abteilung Inline-Skater, Michael Bobbert, hat sich gemeinsam mit Dirk Heidemann, Abteilung Bogenschützen, um die Planung der neuen Beleuchtungsanlage und die Antragstellung beim Landesförderprogramm „Moderne Sportstätten 2022“ gekümmert.

„Es wird eine energiesparende und damit natürlich auch umweltfreundliche und kostensenkende LED-Anlage installiert, die je nach Bedarf in verschiedenen Bereichen eingeschaltet werden kann. Zusätzlich werden die Leuchtmittel mit einem Gitterschutz versehen, damit eventuelle Querschläger keine Schäden anrichten können“, erklärt er. Die gesamte Erneuerungsmaßnahme ist mit Kosten in Höhe von 42.000 Euro veranschlagt. Neben 24.000 Euro, die aus dem Förderprogramm fließen, werden die Kosten vor allem durch viel Eigenleistung beim Abbau der alten und beim Aufbau der neuen Anlage generiert. Außerdem hat auch die Stadt Brakel als Eigentümerin der Halle eine Bezuschussung in Aussicht gestellt. „Wir werden den Umbau wahrscheinlich in den Sommerferien, wenn Trainingspausen sind, umsetzen“, plant Bobbert.

Der Turnverein Brakel hat zur Zeit 430 Mitglieder in acht Abteilungen. Neben den bereits erwähnten Bogenschießen und Inline-Skater-Sportlern gehören auch die Capoeira-Kampfsportler, die Judo-Abteilung, die Kanu-Abteilung und die Volleyballspieler, die Gymnastikgruppen und der Fanfarenzug zum Turnverein.

„1890 begann alles mit vier oder fünf Turnern“, erinnert der zweite Vorsitzende, Matthias Hoffmeister, an die lange Geschichte des Vereins. Der Fanfarenzug, dem er angehört, wurde ursprünglich gegründet, um die Sportler bei Wettkämpfen anzufeuern und zu unterstützen und ist schon lange über dieses Vereinsgeschehen hinausgewachsen. Wieder auferstanden ist vor kurzem die Volleyballgruppe für Jugendliche.

Michael Bunne ist erst seit einigen Monaten erster Vorsitzender des Vereins, und Matthias Hoffmeister als „Nummer 2“ hat mit ihm das Amt angetreten. „Ich möchte die erfolgreiche Vereinsarbeit fortführen und möglichst vielen Menschen in und um Brakel die Möglichkeit bieten, Sport auszuüben. Wir möchten in Zukunft moderner werden, stärker und aktueller in den sozialen Netzwerken und Medien vertreten sein. Darüber hinaus liegt mir die Kinder- und Jugendarbeit sehr am Herzen. Wir evaluieren gerade Möglichkeiten, auf diese jungen Gruppen mit neuen, attraktiven Angeboten zuzugehen,“ sagt der Vorsitzende Bunne.

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