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2. Frauen-Bundesliga: Drei Grünheid-Treffer gegen Hohen Neuendorf

5:1-Sieg gefällt Wuckel nicht

Bielefeld (WB). Es bedarf mehr als eines 5:1 (1:0)- Sieges, um Markus Wuckel zufriedenzustellen. Nach dem klaren Erfolg über Blau-Weiß Hohen Neuendorf, der Tabellenplatz drei in der 2. Fußball-Bundesliga festigte, polterte Arminias Frauentrainer ob der gezeigten Leistung: »Ich bin total unzufrieden. Das hat mir überhaupt nicht gefallen.«

Jörg Manthey

Starke Leistung: Laura Liedmeier (links), stets zweikampfstark, freute sich über die drei Punkte. Hinten Lena Schulte. Foto: Bernhard Pierel

Der DSC, der vor einer knappen Fan-Hundertschaft auf Tanja Thormählen (Magenprobleme) verzichten musste, verbuchte die ersten Möglichkeiten. Als Maxi Birker einen präzisen Freistoß vors Tor schlug und Sarah Grünheid ihren Kopf hinhielt, hieß es 1:0 (17.). Lautstarke Proteste von Gästetrainer Dieter Timme, der eine Abseitsstellung monierte, flankierten die Führung.

Hohen Neuendorf antwortete mit einem Lattenkracher von Erika Szuh (20.). Arminia war in der Folge wohl feldüberlegen, verwaltete das 1:0 aber bloß. So dauerte es bis zur 50. Minute, als ein schicker Sololauf der starken Annabel Jäger die dritte Ecke einbrachte. Laura Liedmeiers Kopfball wurde von BW-Torfrau Inga Buchholz zur vierten Ecke abgewehrt.

Schulte findet die perfekte Antwort

Birkers Hereingabe köpfte die Japanerin Kiho Sakoda etwas orientierungslos ins eigene Netz – 2:0 (53.). Nachdem Jäger, Schulte und Liedmeier drei Chancen vergaben und Evelyn Nicinski eine prima Vorarbeit von Szuh über rechts mit dem Anschlusstor veredelte (65.), wusste Laura Schulte nur zwei Minuten später die bestmögliche Antwort. Eine ganz feine Kombination über die eingewechselte Valentina Vogt und Annabel Jäger schloss sie mit einem platzierten Schuss und dem 3:1 ab.

Arminia kontrollierte das Geschehen weiter, ohne Markus Wuckel überzeugen zu können. »Wir sind zu viel mit dem Ball gegangen.« Das reichte allerdings trotzdem noch zu zwei Grünheid-Treffern in den Schlussminuten.

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