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TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck steckt auf dem Weg zur Meisterschaft auch Rückschläge weg

Als Einheit zum Aufstieg

Bielefeld (WB). Nach einjähriger Abstinenz ist der TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck in die Handball-Oberliga zurückgekehrt. »Wir sind wieder da, wo wir hin wollen und auch hin gehören. Entscheidend war, dass alle nach dem Abstieg ruhig geblieben sind und wir fast alle Leistungsträger halten konnten. Dann hat die Mannschaft eine gute Entwicklung genommen und war in den entscheidenden Momenten voll da«, spricht der Sportliche Leiter Thorsten »Moppel« Lehmeier Team und Trainer ein Pauschallob aus.

Arndt Wienböker

Meisterehrung: Der Kreisvorsitzende Thomas Boerscheper überreicht TuS 97-Kapitän Leon Ludwigs die Urkunde. Foto: Starke

Nach einer schwachen Vorbereitung schafften die Jürmker passend zum Saisonstart den »Turnaround«. Acht Siege zum Auftakt und das 28:27 im Spitzenspiel gegen TuS Möllbergen stärkten das Selbstvertrauen. »Das war ganz wichtig. Wir haben als Team überzeugt und gesehen, dass wir jeden in der Liga schlagen können«, erklärt Linksaußen und Gegenstoßspezialist Daniel Meyer, der mit 159 Treffern (Platz drei in der Verbandsliga) zum besten Jöllenbecker Saison-Torschützen avancierte.

Auch nach dem ersten Rückschlag – 24:25 in Harsewinkel am neunten Spieltag – fand der TuS 97 sofort in die Erfolgsspur zurück und beendete die Hinserie mit der beeindruckenden Bilanz von 24:2 Punkten. Der Rückrundenauftakt in Hüllhorst ging dann daneben (19:22), doch auch davon ließ sich der Meister nicht nervös machen. »Es war wichtig, dass wir nach Rückschlägen sofort wieder da waren. Die Mannschaft hat sich immer mehr gefestigt«, lobt Nils Grothaus, der dienstälteste Spieler, den Zusammenhalt.

Da Verfolger Möllbergen den Jümkern im Nacken blieb, musste die Anspannung von Woche zu Woche hoch gehalten werden. Das 26:26 im Rückspiel in Möllbergen öffnete dann endgültig alle Türen zum Aufstieg. Am vorletzten Spieltag wurde der erste Matchball bei LIT Tribe Germania II sicher verwandelt (39:27). Die finale Niederlage gegen Verl (22:33), zugleich die erste Heimpleite der Saison, hatte nur noch statistischen Wert. Mit Blick auf das Endklassement (43:9 Punkte, 781:670 Tore) fasst Meistertrainer Sven-Eric Husemann zusammen: »Wir haben eine super Saison gespielt und jetzt freuen wir uns auf die Oberliga, in der das Ziel zunächst nur der Klassenerhalt sein kann.«

TuS 97-Statistik

Weinholz (4)/Trittin (2)/Seliger – Meyer (159/57), Kiel (110), Ludwigs (100/5), Heins (71), Kraatz (68), Grothaus (65), Niehaus (52/22), Mühlbeier (50), Schulte (35), Begemann (28), Hofemeier (14), Klusmann (12), Ronning (12), Poppe.

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