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GSV Cosmos krönt seine Entwicklung seit 2016 mit dem Aufstieg ins Kreisoberhaus

Das i-Tüpfelchen ist längst gesetzt

Bielefeld  (WB). Im Sommer 2016 tauchte plötzlich ein neuer Name im Bielefelder Amateurfußball auf: Unter der Leitung des 1. Vorsitzenden Stelios Angelakakis, Kennern der Szene auch als Unparteiischer ein Begriff, wurde der GSV Cosmos gegründet. Was der Verein seither für eine Entwicklung genommen hat, ist aller Ehren wert. »Mit unseren bescheidenen Mitteln haben wir den Durchmarsch von der Kreisliga C bis in die Kreisliga A geschafft«, erzählt Efthimios Koliofotis, Sportlicher Leiter und auch Spieler beim GSV Cosmos, stolz.

Michel Dennin

Neu beim GSC Cosmos, von links: Efthimios Koliofotis (Sportlicher Leiter), Stanislaw Koslowski, Onur Pehlivan, Konstatinos Gemitzoglou (Trainer), Sebastian Kämpfe, Ferhat Vural, Muhammet Akbulut. Mitte unten: Jörg Bialik (Co- und Torwarttrainer). Foto: Michel Dennin

Maximalziel bereits erreicht

Nun wartet das Kreisoberhaus auf den noch jungen, griechisch-geprägten Verein. »Eigentlich haben wir das maximale Ziel bereits erreicht. Die A-Liga ist quasi das i-Tüpfelchen«, gibt sich Koliofotis bescheiden. Wohlwissend, wie der Verein strukturiert ist, hat man sich beim Aufsteiger dementsprechend kein konkretes Saisonziel gesetzt. »Wir nehmen alles in Kauf. Die Jungs sollen einfach weiter Spaß am Training und am Spiel haben«, sagt Koliofotis.

Kontinuität ist Trumpf

Wichtig war es den Verantwortlichen in der Planung zur neuen Spielzeit vor allem, keinen großen personellen Umbruch einzuleiten. »Die Jungs, die das alles hier in den vergangenen Jahren aufgebaut haben, sollen auch dafür belohnt werden«, erläutert Koliofotis mit Blick auf den Kader, der bis auf einen Abgang zusammengehalten werden konnte. Auch in Richtung des Trainers Konstantinos Gemitzoglou, der in sein drittes Jahr als Chef an der Seitenlinie geht, hat der Sportliche Leiter nur lobende Worte: »Er opfert sehr viel für den Verein und ist jede Sekunde mit Leib und Seele dabei.«

Koliofotis erwartet ausgeglichene Spielzeit

Mit mehr als 25 Mann geht der GSV Cosmos also das Abenteuer Kreisliga A an. Koliofotis, der selber jahrelang überkreislich aktiv war, schätzt die Liga als sehr eng ein. »Es wird ein extrem ausgeglichenes Jahr, da die Qualität nah beisammen liegt«, wagt der spielende Sportliche Leiter einen kurzen Ausblick. Zu den Favoriten zählt er die Teams des SV Häger und TuS 08 Senne I.

Der Kader

Neuzugänge: Ferhat Vural (TV Friesen Milse), Onur Pehlivan (SC Herford), Sebastian Kämpfe (VfB Schloß Holte), Diallo Amadou Talibe (SC Peckeloh), Ahmad Fattah (BW Paderborn), Muhammet Akbulut (DSC Arminia Bielefeld Ü32), Stanislaw Koslowski (vereinslos).

Abgänge: Elefterios Theodoros Koutsaliaris (TSV Oerlinghausen).

Kader ohne Neuzugänge: Adrian Nelipowitz, Efthimios Koliofotis, Panagiotis Triptsis, Panagiotis Kogakis, Victor Mantay, Massiom Schrijvers, Ermin Zhedaev, Ioannis Irakliotis, Konstantinos Gemitzoglo, Joon Groß, Georgios Patsikopoulos, Michalis Chartomatsidis, Leonidas Baos, Engin Acar, Dimitrios Kogakis, Dimitrios Papavasilou, Spiridon Tsingos, Jochen Pape, Christophorus Vlachos, Al Karwani Laween, Okan Güngor, Pascal Weduwen.

Trainer: Konstantinos Gemitzoglou (3. Jahr).

Co-Trainer: Jörg Bialik.

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