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Das Personalbuch des Landesliga-Meisters – Keeper Arnolds wie Tim Wiese

Der »Terrier« und die »Elvis-Locke«

Bielefeld (WB). Nach nur einem Jahr Abstinenz kehrt der VfB Fichte nach der Sommerpause in die Fußball-Westfalenliga zurück. Die Spielzeit in der Landesliga wurde über weite Strecken zu einer Demonstration der Stärke der »Hüpker«. Kapitän Lennard Warweg und Torhüter Frank Wilhelm stellen ihre rekordverdächtige Meistermannschaft vor.

Das Maß aller Dinge: 73 Punkte hat der VfB Fichte in der Landesliga schon eingesammelt. Da konnten sich die »Hüpker« beim SC Vlotho also guten Gewissens eine Niederlage erlauben, um die Meisterschaft zwei Spieltage vor dem Saisonende perfekt zu machen. Foto: Henrik Wittenborn

Nummer 1 – Michael »Michjo« Arnolds: Der Rückhalt in der Mannschaft. Nach schwerer Verletzung hat er bewiesen, dass eine dicke Brust und dicke Oberarme auch im Tor hilfreich sein können. Michjo beweist, dass Tim Wiese nicht ganz unrecht hat.

2 – Timur Rieger: Der Linksverteidiger, der immer darauf bedacht ist, dass seine Elvis-Locke sitzt, stand stets in regem Kontakt mit dem SC Verl.

3 – Emre Peker: Bei Zweikämpfen gegen Emre gehst Du niemals ohne Macken heraus. Der kleine Terrier beißt sich fest und lässt erst wieder los, wenn er den Ball hat.

4 – Ugurcan »Pehli« Pehlivan: Der Mann, der mit 21 einen Körper und ein Auftreten wie ein 35-Jähriger hat. Wie soll das nur in fünf Jahren sein?

5 – Oguz »Oz« Peker: Der ältere der beiden Peker-Brüder. Es liegt in der Familie, dass Zweikämpfe gegen die Pekers weh tun. Bei Oz gibt es keine Foulspiele.

6 – Furat »La Fu« Sansar: Der Mann mit dem besten Dönerstand in ganz Bielefeld. Verpasst einfach mal die ersten fünf Minuten des Spiels, weil er seinen Ehering nicht abbekommt und kommt dann plötzlich in absolutem Sprinttempo auf den Platz.

Ars spielt selbst die Profis schwindelig

7 – Abubakari »Chief« Sadicki: Der Panzer vorne im Zentrum. Wenn er mal im Spiel war, war auf ihn Verlass.

8 – Volkan »Volle« Ünal: Der in Schönheit stirbt, aber im »Tunnel verteilen« (nach Furkan Ars) der Größte ist. Trifft auch, wenn er keinen guten Tag erwischt hat.

9 – Furkan »Furki« Ars: Der Spieler, der dran Schuld war, dass Florian Dick vom DSC Arminia in der Hinrunde komplett aus der Spur geraten ist. Hat Dick im Vorbereitungsspiel so eingedreht, dass der mit Hilfe von Platz geführt werden musste. Dick darf beruhigt sein: Er war nicht das einzige »Opfer«. Ein gewisser Spieler aus dem Bielefelder Norden sucht seit den Stadtmeisterschaften immer noch den Weg aus der Halle.

10 – Baris »Boris« Orhan: Der deutscheste Türke, den es geben kann. Baris liebt Trainingseinheiten ohne Ball und geht deshalb regelmäßig ins Stereo, um seine körperliche Fitness auf der Tanzfläche zu verbessern und verzichtet dabei vollkommen auf Alkohol.

12 – Clemens »CB12« Bachmann: Er wurde mit der Nummer 12 geboren, und sie wird auch nach ihm wohl nie wieder beim VfB Fichte vergeben werden. Der Spieler, der es schafft, in einer Aktion Kreis- und Weltklasse zu vereinen – und trotzdem landet der Ball irgendwie im Tor.

Lennard Warweg und Frank Wilhelm (rechts) stellen ihre Meistermannschaft vor Foto: Henrik Wittenborn 13 – David »Schwese« Schwesig: Der Mann mit einer Haarpracht, die sich jede Frau wünscht. Als spielender Co-Trainer maßgeblich für den Erfolg der Mannschaft verantwortlich, schafft er es, in einer Saison fünf Mal gesperrt zu sein.

14 – Dimitris »Dimi« Vracas: Unser Jüngster im Team. Hat gefühlt keine Trainingseinheit verpasst. Das Tor zum Ausgleich in Vlotho war sicher kein Abseits!

16 – Ahmet »Achi« Bulut: Nimmt eineinhalb Stunden an Fahrzeit in Kauf, um zur Rußheide zu kommen. Wurde von den Peker-Brüdern adoptiert.

18 – Maneke »Mani« Bondzio-Becker: Der Mann mit den brasilianischen Wurzeln. Freut sich ebenso wie Baris über Einheiten ohne Ball. Wechselt zurück zum VfR Wellensiek, um wieder regelmäßig zu den Arminia-Spielen zu können.

19 – Dominik »Dome« Hörster: John Arne Riise . . . war an der Kasse dieses Jahr nicht ganz so erfolgreich. Trotzdem war beim Training und im Spiel immer auf ihn Verlass.

20 – Bünyamin »Büny« Atasayar: Kam im Winter neu zur Mannschaft und hat sich sofort etabliert. Laut Trainer ist er der beste Rechtsverteidiger der Liga.

21 – Lennard »Lenne« Warweg: Der Kapitän, mal Sturmspitze, mal Zehner, mal Sechser. Immer da, wo »Löcher« gestopft werden mussten, musste er hinhalten. War trotzdem torgefährlich. Hatte von »Franky« immer einen Zettel mit Ergebnissen und Torschützen in der Hosentasche.

22 – Frank »Franky« Wilhelm: Eine der wichtigsten Säulen der Mannschaft. Auch wenn er in der Saison als zweiter Torwart zu keinem Einsatz kam, hat er es trotzdem geschafft, eine Rote Karte zu bekommen. Bei jedem Spiel hoch motiviert, gibt alles für die Mannschaft. Ein echter Teamplayer!

Potthoff noch immer topfit

Trainer Julian »Jule« Hesse: Der Perfektionist als Trainer. Würde am liebsten jedes Gegentor direkt mit zehn Burpees bestrafen. Hat die Mannschaft nach der vergangenen Saison wieder in die richtige Spur gebracht.

Team-Manager Yalcin »Cino« Dündar: Er liebt jeden Spieler mehr als sich selber. Tut alles für die Mannschaft und ist ein Künstler für Motivationsansprachen.

Torwart-Trainer Kai »Potte« Potthoff: Hat die Torhüter auf ihr starkes Niveau gebracht, läuft mal gerade so den Hermannslauf mit, und im Training merkt man keineswegs, dass er seine Handschuhen schon an den Nagel gehängt hat.

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