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Die Bielefelderin Yelyzaveta Savanovich über ihren Auftritt bei „Love Island“ und seine Folgen

„Eine TV-Show ist kein Wunschkonzert“

Bielefeld

„Ein paar Tränen über meinen Rauswurf habe ich schon vergossen“, erzählt Yelyzaveta „Liza“ Savanovich. Die Bielefelderin hatte vor gut einer Woche einen Kurzauftritt in der RTL2-Dating Show „Love Island“, in der Männer und Frauen Paare bilden müssen. Nur eine Nacht verbrachte sie in der „Liebes-Villa“ auf Teneriffa, dann wählten ihre Mitbewohner sie nach einem vorangegangenen Zuschauervoting schon wieder aus der Show. „Ich hatte keine wirkliche Chance in diesem Spiel“, glaubt die 22-Jährige. Die Suche nach der großen Liebe, dem passenden Mann, blieb für sie erfolglos. Es war nur ein kurzer Moment im Rampenlicht, der dennoch seine Spuren hinterlassen hat im Leben der jungen Frau.

Alexandra Hosselmann

Yelyzaveta Savanovich steht gerne vor der Kamera, hat auch schon Model-Erfahrung. Doch eine Karriere beim Fernsehen kann sie sich nicht mehr vorstellen. Foto: privat

„Eine Fernsehshow ist kein Wunschkonzert, da kann man sich nicht aussuchen, was gezeigt oder eben nicht gezeigt wird. Ich finde es schade, dass man vieles nicht gesehen hat.“ Die Show konstruiere von allen Kandidaten Persönlichkeiten, die nicht unbedingt mit deren realen Charakter übereinstimmen müssen. Enttäuscht über ihr frühes TV – Ende ist „Liza“ trotzdem: „Aber als ich dann zuhause war, war ich auch froh.“ Das Gefühl ständiger Beobachtung, der Druck, der fehlende Kontakt zur Außenwelt, die lange Quarantäne vor ihrem Auftritt in der Sendung – all das habe sie belastet. Nach der Show habe sie einige Tage gebraucht, um zu sich zurückzufinden. „Besonders psychisch ist die Zeit anstrengend gewesen.“

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