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Bielefelderin ist U17-Europameisterin

Für Tellenbröker geht es steil nach oben

Bielefeld (WB). Den 14. Mai 2017 wird Maren Marie Tellenbröker wohl nie wieder vergessen. Es ist der Tag, der die Bielefelder Fußballerin zur U17-Europameisterin machen sollte.

Henrik Wittenborn

Fertig machen zum Jubeln: Maren Marie Tellenbröker (rechts, Nummer 13) sprintet nach dem Elfmeter, der die deutsche U17-Nationalmannschaft zum Europameister machen sollte, der erfolgreichen Schützin Melissa Kössler entgegen. Foto: imago

Europameisterin mit gerade einmal 16 Jahren – das hört sich nicht nur, sondern fühlt sich für Tellenbröker grandios an. »Das kann nicht jeder von sich behaupten und ist ein ganz tolles Gefühl.« Schon in der Vorrunde fegten die DFB-Juniorinnen über die Konkurrenz hinweg und setzten zum Start ins Turnier ein deutliches Ausrufezeichen: Das Spitzenteam und der spätere Finalgegner Spanien wurde mit 4:1 vom Platz gejagt.

DFB-Team schreibt Fußballgeschichte

»Wir hatten sowieso keine Zweifel, aber da haben wir gemerkt, dass für uns viel möglich sein könnte«, sagt Tellenbröker. Und die Deutschen siegten weiter: Auch Frankreich konnte das Team von Anouschka Bernhard beim 2:1 nicht aufhalten. Damit war der DFB schon vor dem letzten Gruppenspiel gegen Tschechien (5:1) sicher für das Halbfinale qualifiziert. Bernhard konnte es sich sogar leisten, ihre mit einer Gelben Karte vorbelastete Innenverteidigerin Tellenbröker eine Pause zu gönnen, um keine Sperre im Halbfinale zu riskieren.

In der K.o-Phase taten sich die Deutschen dann allerdings etwas schwerer: Nach regulärer Spielzeit stand im Halbfinale gegen Norwegen ein 1:1. Letztlich hatte der DFB im Elfmeterschießen die stärkeren Nerven und gewann mit 3:2. Nebenbei schrieben Tellenbröker und ihr Team gewissermaßen Geschichte: Der europäische Fußballverband UEFA testete in Tschechien erstmals einen neuen Modus im Elfmeterschießen, der für mehr Fairness sorgen soll. Nach dem ersten Schützen der beginnenden Mannschaft tritt jedes Team dabei jeweils zweimal hintereinander an. »Beide Systeme haben sicherlich ihre Vorteile«, sagt Tellenbröker.

Mehr lesen Sie am Samstag, 20. Mai, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Bielefeld.

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