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Nur 28 Grad: »Wintereinbruch« beim Sassenberger Triathlon – TSVE-Masters Vierter

Gerth zündet Rakete auf dem Rad

Bielefeld (WB). Nach der wochenlangen Gluthitze haben sich die 28 Grad am Sonntag beim traditionellen Sassenberger-Triathlon für die Schwimmradläufer des TSVE 1890 geradezu wie ein Wintereinbruch angefühlt. Das Masters-Team wurde Vierter, das Verbandsligateam landete auf Rang sechs.

Das Verbandsligateam des TSVE vor dem Start, von links: Thomas Dunkel, Volker Schmitt, Björn Reimann und Christian Engelmann

Neben zahlreichen Einzelstartern waren die zwei TSVE-Ligateams in Sassenberg über die Olympische Distanz von 1500 Meter Schwimmen, 44 km auf dem Rad und 10,5 km Laufen am Start und lieferten starke Ergebnisse ab. Die zweite Herrenmannschaft des TSVE erreichte im dritten von vier Wettkämpfen einen starken sechsten Platz im Feld der 17 Teams der Verbandsliga Nord und nimmt damit aktuell Tabellenplatz fünf ein. Somit kann beim Abschlusswettkampf in Vreden immer noch der Aufstieg in die Oberliga realisiert werden.

Engelmann übernimmt Führung

Der Start erfolgte in einem Wellenstart; jeweils fünf Starter in einem Drei-Sekunden-Abstand. Dies sollte das übliche Gedränge bei Massenstarts entzerren und klappte überraschend gut. Auf der windanfälligen Radstrecke zeichnete sich schon die homogene Mannschaftsleistung ab. Christian Engelmann übernahm hier die Führung des Quartetts, welche Björn Reimann nach dem Schwimmen innehatte, und gab sie bis zum Ende auch nicht mehr her. Beide starteten noch vor wenigen Wochen auf der Langdistanz in Roth. Aber auch Volker Schmitt, der nach längerer gesundheitlicher Pause wieder startete, sowie Thomas Dunkel beendeten das Rennen mit nur wenigen Minuten Abstand. Engelmann finishte als 25. in 2:30:27 Stunden, Dunkel wurde 28. in 2:31:37 Stunden. Auf Rang 36 folgte Reimann (2:34:39 Std.) vor Schmitt, der auf Position 39 ins Ziel kam (2:35:12 Std.).

Routiniers reparieren schwachen Saisonstart

Die TSVE-Masters setzen an gleicher Stelle über die identische Distanz noch einen drauf: Ihnen gelang im Feld der 27 Mannschaften ein toller vierter Platz, nur um zwei Platzziffern am Podium vorbei. Das Trio mit Volker Gerth, Christian Terstesse und Jörg Prohaska kam fast zeitgleich aus dem Wasser. Dann zündete Gerth auf dem Rad eine Rakete und machte mit der zweitbesten Radzeit gehörig Plätze gut. Selbst der starke Radfahrer Terstesse konnte dessen Tempo nicht folgen, dafür aber ebenso fast 25 Plätze auf dem Rad gewinnen. In der Reihenfolge Gerth, Terstesse und Prohaska ging es zum Schluss auf die Laufstrecke, und so war dann auch der Zieleinlauf: Gerth finishte in 2:26:14 Stunden als Achter. Terstesse belegte Rang 15 (2:31:33 Std.), Prohaska erreichte als 34. das Ziel (2:38:55 Std.). Nach drei von vier Wettkämpfen steht der TSVE damit auf Tabellenplatz sieben und hat inzwischen nach einem schwachen Start ordentlich Boden gut gemacht.

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