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Handball-Pokal: Senner Frauen gehen Siebenmeterwerfen aus dem Weg

Jöllenbecker Trio in der Endrunde

Bielefeld  (WB/jm). Aus 15 mach sechs: Die Frauen haben am Abend mit der Vorrunde den Handball-Kreispokalwettbewerb eröffnet. In die Endrunde, die am Sonntag um 11 Uhr in der Jöllenbecker Realschulhalle beginnt, haben es nach insgesamt 30 Begegnungen folgende sechs Teams geschafft: die Gruppensieger TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck I, TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck II und TSG Altenhagen-Heepen sowie die Zweitplatzierten HT SF Senne (Titelverteidiger), TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck III und TuS Brake.

Die »Erste« des TuS 97, hier Sandrina Tineo Ade am Kreis, bezwang die eigene »Dritte« zum Auftakt locker mit 13:5. Foto: Peter Unger

Vor 100 Zuschauern in Jöllenbeck startete in der Gruppe 1 Topfavorit TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck mit einem souveränen 13:5-Streich über die eigene »Dritte« in den Abend. Der Verbandsligist sollte in der Folge durchs Turnier spazieren und sich verdient ohne Punktverlust (55:17 Tore) den Gruppensieg holen. Fazit von Trainer Timo Brändel: »Das war eine vernünftige Leistung von uns. Nicht toll, aber wir haben das gespielt, was wir können. Und das hat heute gereicht.« Bezirksligist HT SF Senne II brachte sich mit einem überzeugenden 14:5 über die HSG Bielefeld-Ost zwar früh in Stellung, kassierte im zweiten Match aber eine letztlich folgenschwere 9:14-Pleite gegen die »Dritte« des TuS 97. Die konnte sich am Ende dank eines finalen 9:8-Sieges über die HSG Schröttinghausen-Babenhausen als Gruppenzweiter ebenfalls noch das Endrundenticket sichern.

TuS 97 II deklassiert TG Herford 17:8

In der Gruppe zwei kämpfte die klassenhöhere HSG EGB Bielefeld Kreisligaprimus TV Lenzinghausen anfangs mit 10:8 nieder. Nach dem folgenden 9:11 gegen Vorjahresfinalist TG Herford brach EGB trotz ansprechender Leistung zusehends ein. Die kleine Randnotiz des 11:8-Einstieges vom ersatzgeschwächten Titelverteidiger HT SF Senne über den TuS 97 II: Dies war der erste Pflichtspielsieg überhaupt in dieser Saison für den Verbandsligisten. Ein verwandelter Strafwurf Maike Röthemeyers eine Sekunde vor Schluss brachte den nächsten Teilerfolg, ein 8:8-Remis gegen die TG Herford in der Neuauflage des Vorjahresfinales. Für einen Paukenschlag sorgte Tanja Höners TuS 97-Reserve, die die Herforderinnen mit 17:8 deklassierte, damit die Jöllenbecker Dreier-Phalanx für die sonntäglichen Jürmker Festspiele perfekt machte.

Brennemann: »Ein Schritt nach vorn«

Weil sich Senne noch einen fatalen 9:13-Aussetzer gegen EGB gönnte (Trainer Michael Brennemann: »Wir waren mental am Ende«), begann das große Zittern. Die TG Herford durfte jetzt nicht gegen Lenzinghausen gewinnen, sonst hätte ein Siebenmeterwerfen über die Endrundenqualifikation entscheiden müssen. Tatsächlich glückte Lenzinghausen mit 6:5 der erste Sieg im Turnier. Brennemann glücklich: »Für uns war es ein Schritt nach vorn.«

Die TSG Altenhagen-Heepen mühte sich in der Gruppe 3 im harzfreien Herford zu einem 11:9-Auftakterfolg gegen die eigene Reserve und steigerte sich zusehends. Nach dem 16:4 über den VfL Herford deutete sich das Happyend für den Landesligisten bereits an, das 10:7 gegen Brake zurrte die Endrunde fest. »Wir haben unser Soll erfüllt. Es ist aber noch Luft nach oben«, meinte ein insgesamt zufriedener Trainer Simon Dreier, sah sein Team aber auch »nicht wirklich gefordert«.

TSG und Spenge ohne Harz

Heute, Samstag, wird der Kreispokal mit der Vorrunde der Männer fortgesetzt. Beginn ist um 14 Uhr in den Sporthallen der Realschule Jöllenbeck, Gymnasium Brackwede und dem Friedrichsgymnasium Herford. Dort treffen in der Gruppe 4 die TSG A-H Bielefeld und TuS Spenge aufeinander. In der Gruppe 5 bekommt es der TuS Brake mit dem CVJM Rödinghausen zu tun. Ergebnisse:

www.handballkreis.de

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