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Handball-Pokal: TSG spielt »Final Four« in Oberaden

Just will eine Reaktion und Teamspirit sehen

Bielefeld (WB/jm). Nach dem Gewinn des Handball-Kreispokals und des Vorrundenturniers auf eigenem Terrain steht für die TSG A-H Bielefeld am Samstag (Beginn: 13 Uhr) der dritte Schritt an: Bei einem weiteren Triumph in der westfälischen Endrunde in der Römerberg-Sporthalle in Bergkamen-Oberaden hat der Oberligist das begehrte Ticket für die erste Hauptrunde im Deutschen Amateurpokal gelöst.

Mario Bergen möchte mit der TSG in Oberaden das Ticket für die erste Hauptrunde im Deutschen Amateurpokal lösen und eine Antwort auf den Rückschlag gegen LIT geben. Foto: Bernhard Pierel

Und genau das ist das Ziel. Im Weg, dass die TSG den ersten Pokal der Saison in die Höhe hieven kann, stehen Ligarivale SuS Oberaden sowie die beiden Landesligisten TuS Brockhagen (Staffel 2) und TV Olpe (Staffel 4). »Wenn wir dahinfahren, wollen wir natürlich auch gewinnen«, sagt Trainer Stephan »Apollo« Just. Er will nach dem Reinfall gegen LIT Tribe Germania »eine Reaktion« sehen, dass die »Mannschaft wieder enger zusammenrückt.« Der Pokaltag passt Just gut in den Kram. »So können wir weiter auf Wettkampfniveau arbeiten und uns aufs folgende Spiel in Loxten vorbereiten.« Justs klare Order für den Trip nach Oberaden: »Spielerisch die Niederlage gegen LIT aufarbeiten, miteinander spielen, geschlossen auftreten, nicht auf Einzelaktionen verlassen, Teamspirit aufbauen.«

Die Duelle mit verkürzter Dauer von zweimal 20 Minuten finden im Modus jeder gegen jeden statt: TuS Brockhagen – SuS Oberaden (13 Uhr), TV Olpe – TSG A-H Bielefeld (14.15 Uhr), SuS Oberaden – TV Olpe (15.45 Uhr), TSG A-H Bielefeld – TuS Brockhagen (17 Uhr), TuS Brockhagen – TV Olpe (18.30 Uhr), SuS Oberaden – TSG A-H Bielefeld (19.45 Uhr).

»Ich will das Final Four gewinnen«

»Ich will diesen Pokalsieg und das Final Four gewinnen«, lautet die Erwartungshaltung von TSG-Geschäftsführer Christian Sprdlik für Samstag. Er erwartet eine deutliche Steigerung zum 23:26 von Sonntag . »Diese drei Spiele sind eine super Gelegenheit, uns weiter für die Saison einzuspielen.« Trotz des Rückschlages wäre es schlimm, sich nun auseinanderzudividieren. »Ganz im Gegenteil müssen wir zusammenstehen und weiter an unsere Aufstiegschance glauben.«

Erst im Dezember melden die Landesverbände ihre Pokalvertreter. Die erste Hauptrunde ist für den 26. Januar 2019 terminiert. Im Erfolgsfall folgen das Viertelfinale (16./17. Februar) und Halbfinale (2./3. März). Die begehrte Endstation ist Hamburg (7. April). Dass es lohnenswert ist, das Finale in der Barclaycard-Arena zu erreichen, hat der Deutsche Amateurpokalsieger TuS Spenge 2017 und 2018 vorgemacht. Sprdlik: »Wir schreiben keine anderen Geschichten nach. In Hamburg waren wir noch nicht. Wir schreiben unsere eigene Geschichte.«

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