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Vier neue Stellvertreter ins Präsidium gewählt – Willy Offele gibt Amt ab

Post SV: Stender kündigt Rückzug an

Bielefeld (WB). Der Telekom Post SV steht vor einer Umstrukturierung. Wolfgang Stender, Präsident seit 2004, hat auf der Jahreshauptversammlung seinen Abschied aus dem Vorstand des Hauptvereins angekündigt. Es wird ein Abschied in mehreren Etappen.

Heiko Scholz

Wolfgang Stender (hinten links) macht noch ein Jahr als Vorsitzender weiter. Rechts Willy Offele. Foto:

Stender wird noch ein Jahr die Geschicke des Telekom Post SV lenken. Sein langjähriger Stellvertreter Willy Offele hingegen wurde auf der Jahreshauptversammlung offiziell verabschiedet. Für Offele rücken gleich vier Neue in den Vorstand. Jeder ist für einen neu geschaffenen Kompetenzbereich verantwortlich.

Kompetenzen auf mehrere Schultern verteilt

Florian Kuhlmann wird für den Bereich Recht zuständig sein. Marco Pieta ist der neue »Finanzminister« des Mehrspartenvereins. Volleyball-Regionalligist Florian Uthoff ist fortan Ansprechpartner für den Bereich Innovation. Schließlich wurde Rolf Hagen von der Versammlung als Verantwortlicher für »Material« gewählt.

Für den bald scheidenden Präsidenten Wolfgang Stender ist die Verteilung der Kompetenzen auf mehrere Schultern ein Muss. »Ein Verein unserer Größe muss sich so aufstellen.« Der 70-Jährige möchte aber nicht mehr selbst zu den Entscheidungsträgern gehören. »Ich war lange genug im Amt. Nach so langer Zeit sinkt die Flexibilität. Außerdem sollte der Vereinsvorstand nah am aktiven Sportgeschehen sein. Das kann ich in meinem Alter nicht mehr leisten.«

Jeder kann »Botschafter des Sports« werden

Bis zu seiner Verabschiedung auf der nächsten Jahreshauptversammlung möchte Stender noch ein weiteres Projekt voranbringen. Jeder Aktive im Verein kann bald »Botschafter des Sports« werden. Wolfgang Stender erläutert: »Jeder, der aus seiner Sportart Ideen an den Vorstand herantragen möchte, kann als Botschafter des Sports an Vorstandssitzungen teilnehmen und sich einbringen, ohne dass er selbst zu Vorstand gehört.« Das soll nach den Vorstellungen Stender die Zukunftsfähigkeit des Vereins gewährleisten.

Wolfgang Stender ist nicht nur Präsident des Telekom Post SV. Er ist auch Abteilungsleiter der Volleyballer. Ebenso wie beim Hauptverein möchte er auch in der Abteilung den Hut nehmen. »Ich werde nicht mehr ewig die Abteilung leiten, aber vor meinem Abschied die Nachfolge geregelt haben.« Außerdem will er die Damenteams, momentan das Sorgenkind der Abteilung, wieder auf die Beine bringen. Das Potenzial, so Stender, sei vorhanden.

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