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Bulldogs trennen sich von ihrem Headcoach

Robinson muss gehen

Bielefeld (WB/jm). Der große »Wunschkandidat« hat nach nur einer Saison schon wieder ausgedient. Headcoach Willie J. Robinson, der die junge Bulldogs-Garde mit einer »Winning Season« zur Vizemeisterschaft in der Football-Regionalliga geführt hat, und der Verein gehen fortan getrennte Wege. »Ich bin im fünften Jahr der fünfte Trainer, der dran glauben muss«, merkt Robinson vielsagend an.

Ende einer kurzen Ära: Willie J. Robinson ist nicht mehr Headcoach der Bielefeld Bulldogs. Foto: Thomas F. Starke

»Ich habe mir nichts vorzuwerfen und immer 100 Prozent gegeben.« In einer Presseerklärung der Bulldogs hießt es, »das vom Präsidium geforderte Ziel der Trainer- und Rookieausbildung sei »nicht zur Zufriedenheit verfolgt« worden. In Sachen »langfristiger Kaderausbildung und wachsender Kadertiefe auf Basis heimischer Kräfte sowie der Entwicklung der Jugendprogramme hatten wir uns im Vorfeld des Trainerwechsels eindeutig mehr Nachhaltigkeit versprochen.«

Und weiter: »Im Laufe der Saison ist in Gesprächen zwischen Präsidium und Sportlicher Leitung zu Tage getreten, dass es unterschiedliche Auffassungen in der Definition und Umsetzung von Neuaufbau und Aufstieg gibt.« Resultat manch emotionalen Kollisionskurses: die Trennung! Die Mannschaft wurde von der Maßnahme überrascht. »Es tut mir leid für den Coach. Das wirft uns sportlich definitiv um zwei Jahre zurück«, sagt D-Liner Jan Eilert. Mehr in unserer Dienstagsausgabe.

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