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Wagner nach dem 21:38 gegen Hamm: »Wir sind deutlich stärker«

TSG ist noch nicht da, wo sie hin will

Bielefeld  (WB). Das wahre Leistungsvermögen der TSG A-H Bielefeld bleibt knapp zwei Wochen vor dem Serienstart der Handball-Oberliga eine unbekannte Variable. »Wir sind noch nicht da, wo wir hinwollen«, räumte der alte und neue Kapitän Dr. Carl-Moritz Wagner am Freitag nach dem 21:38 gegen den ASV Hamm-Westfalen (wir berichteten) ein.

Jörg Manthey

TSG-Kapitän Carl-Moritz Wagner macht Mut und beteuert: »Wir sind deutlich stärker, als wir es beim 21:38 gegen Hamm-Westfalen gezeigt haben.« Foto: Thomas F. Starke

Noch eine Menge Arbeit

Der physisch überlegene und temporeich agierende Zweitligist deckte die zahlreichen Mängel im starren TSG-Spiel, ob wegen mangelnder Absprachen oder auch individuell, schonungslos auf. »Dieses Spiel war ein deutlicher Fingerzeig, dass noch eine Menge Arbeit vor uns liegt. Wir haben keinen Zugriff gefunden. Es war eine gewisse Müdigkeit bei uns erkennbar«, registrierte Wagner »zu wenig Feuer. Es war wenig Aufbäumen erkennbar. Wir haben uns irgendwann in unser Schicksal ergeben.« Und das missfiel ihm. »Wenn es schon spielerisch nicht so gut läuft, müssen wir eben über die kämpferische Seite kommen.« Pomadig hin oder her – Wagner gibt sich zuversichtlich: »Uns fehlen noch Automatismen. Doch wir sind deutlich stärker, als wir es am Freitag gezeigt haben. Die Qualität, um in der Oberliga Gegner zu dominieren, ist da und wird sich bald einstellen. Auch wenn es zwei, drei Saisonspiele dauern könnte.«

»Saison wird kein Selbstläufer«

Ob es zu großer Respekt war oder eine Prise Nervosität angesichts des ersten Heimauftritts – Trainer Stephan Just erkannte beim 21:38 »viele Baustellen«, die »nüchtern analysiert« werden sollen. Er resümierte: »Wir haben aus diesem Spiel viel rausgeholt. Die Saison wird kein Selbstläufer, auch wenn wir als vermeintlicher Favorit gesetzt sind. Aber es besteht kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Nur wenn wir als Mannschaft 100 Prozent bringen, können wir Spiele gewinnen.«

Freitag beim TuS Brake

Am Freitagabend steht der letzte Test an. Im Anschluss an den Auftritt bei den Braker Handballtagen gegen Verbandsliga-Aufsteiger TuS Brake (19.30 Uhr) wird die neue TSG-Mannschaft den Fans auf der Bühne des Heeper Ting präsentiert (gegen 22.30 Uhr). Stephan Just möchte eine klare Trotzreaktion sehen. »Wir wollen uns in Brake Sicherheit holen und mit einem positiven Gefühl in die Saison starten.«

Pokal-Dreierturnier

Die Auslosung des Handball-Westfalenpokals hat dem Kreispokalsieger TSG in der Vorrundengruppe A LIT Tribe Germania (Oberliga) und die HSG Altenbeken-Buke (Verbandsliga) als Gegner beschert. Das HVW-Dreierturnier findet am 13./14. Oktober in Bielefeld statt. Die westfälische Endrunde ist für den 24. November vorgesehen und wird entweder vom ATV Dorstfeld, SuS Oberaden oder HSC Haltern-Sythen ausgerichtet.

VitaSol erhöht Engagement

Derweil kann Geschäftsführer Christian Sprdlik feine Erfolge im Marketingbereich vermelden. Die VitaSol Therme Bad Salzuflen erhöht ihr Engagement zur kommenden Saison und steigt bis mindestens 2020 vom Premium- zum Hauptsponsor auf. Ebenfalls weitet die Maaß Industriebau GmbH aus Detmold ihr bisheriges Engagement aus und wird TSG-Premiumpartner. Chef Michael Maaß: »Wir sind uns sehr sicher, dass hier in Zukunft etwas Tolles und Nachhaltiges entsteht. Dabei wollen wir helfen.«

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