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Basketball: Trotz Siegesserie nur den Klassenerhalt im Blick

TSVE: Die Form steigt, die Ansprüche nicht

Bielefeld (WB). Die Erlösung erreichte den TSVE Bielefeld Ende September: Nach 202 Tagen endete mit dem 84:70-Erfolg gegen den GV Waltrop eine lange Serie aus Pleiten, Pech und Pannen für den Basketball-Regionalligisten.

Henrik Wittenborn

Obenauf: Nach zwei Pleiten zum Start kam der TSVE Bielefeld (hier mit Moritz Kutkuhn) zuletzt immer besser in Fahrt. Vor der Herbstpause sind die Dolphins Zweiter. Foto: Henrik Wittenborn

»Es ist schön zu sehen, dass wir noch gewinnen können«, sagte Dolphins-Trainer Ilijas Masnic nach dem Coup. Ein Sieg, der offensichtlich Kräfte freigesetzt hat: Vor der anstehenden Herbstpause stehen die Dolphins als Zweiter glänzend da.

Skrobos Abgang könnte das Glück des TSVE gewesen sein

Dass es die Bielefelder derart schnell aus dem Tal, durch das die Dolphins im Prinzip durch die gesamte Abstiegssaison in der 1. Regionalliga schreiten mussten, schaffen, war nach dem Erfolg gegen Waltrop alles andere als absehbar. Denn das personelle Pech blieb den Bielefeldern auch eine Liga tiefer treu.

Center Ivan Skrobo wurde nach dem teils gewollten und teils ungewollten personellen Aderlass kurz vor Saisonstart als notwendig gewordene Nachverpflichtung präsentiert. Der neue Mann, den Trainer Masnic schon aus gemeinsamen Tagen bei den Westfalen Mustangs kannte, brachte allerdings das fragwürdige Kunststück fertig, den TSVE wieder zu verlassen, ohne eine einzige Minute auf Feld absolviert zu haben.

Derek schlägt voll ein

Einen Monat nach dieser Episode ist klar: Skrobos Abgang könnte das Glück der Bielefelder gewesen sein. Denn wäre der Center beim TSVE geblieben, hätte einer der Garanten für den Aufschwung wohl kaum den Weg nach Bielefeld gefunden: Mirko Derek.

Als unbeschriebenes Blatt kam Derek nach zwei Auftaktpleiten (60:76 gegen Hagen und 77:103 gegen Wulfen) zu den Dolphins. Vier Spieltage später ist klar, dass der Bosnier mit kroatischem Pass die Komponente sein könnte, die dem TSVE-Spiel zunächst noch gefehlt hatte. Den Beweis lieferte einmal mehr der jüngste 76:68-Sieg beim SVE Dortmund, zu dem Derek 29 Punkte beisteuerte. »Auch wenn Mirkos Verpflichtung ein Zufallsprodukt war, ist er ein großer Gewinn für uns«, sagt Teammanager Chris Huelsewede.

Mehr lesen Sie am Mittwoch, 25. Oktober, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Bielefeld.

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