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Jöllenbeck wird Zweiter bei den Wertheraner Handballtagen – 21:24 gegen Loxten

TuS 97 erst im Finale gestoppt

Bielefeld(WB/wie). Handball-Oberligist TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck hat bei den Wertheraner Handballtagen den zweiten Platz belegt. Im Finale gegen Ligakonkurrent SF Loxten musste der TuS 97 in eine knappe 21:24 (12:11)-Niederlage einwilligen.

Schied im Finale gegen Loxten mit Verdacht auf Muskelfaserriss aus: Jöllenbecks Neuzugang Sebastian Reinsch. Foto: Gunnar Feicht

In den Gruppenspielen blieben die Jürmker, die am Samstag mit Ausnahme von Neuzugang Justus Clausing und Kreisläufer Lukas Heins alle Mann an Bord hatten, ohne Niederlage. Nach einem 18:18 gegen Ligakonkurrent VfL Mennighüffen folgten deutliche Siege gegen den gastgebenden Landesligisten TV Werther (32:15) und Verbandsligist Spvg. Steinhagen (27:15).

Dadurch zog der TuS 97 ins Finale gegen Loxten ein, das sich in der anderen Gruppe souverän gegen Oberliga-Aufsteiger TSG Harsewinkel und Landesligist TG Hörste durchsetzen konnte. Verbandsliga-Aufsteiger TV Isselhorst hatte seine Teilnahme am späten Freitagabend kurzfristig abgesagt; sehr zum Ärger von Ausrichter TV Werther.

»Vor allem das Spiel gegen Steinhagen war in Ordnung. Das haben die Jungs gut gemacht«, lobte TuS 97-Trainer Eric Husemann den Vorrundenauftritt seines Teams. Einen Wermutstropfen gab es aber auch: Justin Mühlbeier zog sich gegen Steinhagen kurz vor Schluss bei einer unglücklichen Aktion einen Nasenbeinbruch zu und muss einige Wochen pausieren.

Muskelfaserriss bei Reinsch?

Im Finale am Sonntag gegen Loxten ging es über die volle Spielzeit. Beim TuS 97 war Kreisläufer Lukas Heins wieder mit an Bord. Dafür war das Spiel für Neuzugang Sebastian Reinsch Mitte der ersten Hälfte beendet. Der Gegenstoß-Spezialist musste mit Verdacht auf Muskelfaserriss im Oberschenkel raus. Jöllenbeck erkämpfte sich trotzdem eine knappe Pausenführung, die nach dem Seitenwechsel auf 18:15 und 20:17 ausgebaut werden konnte.

»Dann hat sich aber deutlich der Kräfteverschleiß bemerkbar gemacht. Am Ende waren die Jungs platt«, sagte Eric Husemann mit Blick auf einen 0:5-Lauf zum 20:22, der nicht mehr repariert werden konnte. Mit Platz zwei (und 250 Euro Prämie) bei dem gut besetzten Turnier zeigte sich der Trainer aber zufrieden: »Das war eine prima Standortbestimmung. Ärgerlich sind natürlich die beiden Verletzungen von Justin Mühlbeier und Sebastian Reinsch.«

Eine Sonderehrung gab’s zudem für TuS 97-Kapitän Leon Ludwigs, der zum besten Torschützen avancierte. Bester Spieler wurde Harsewinkels Florian Broeskamp, bester Torwart Loxtens Pascal Welge. Der Ex-Keeper der TSG, der in Kürze seine langjährige Freundin Vivien Jungmann (HT SF Senne) heiraten wird – hatte am Samstagabend noch Polterabend gefeiert. Die personell gebeutelten Teams aus Mennighüffen und Steinhagen verzichteten am Sonntag auf die Austragung ihrer Platzierungsspiele, da sie keine Mannschaft mehr stellen konnten.

TuS 97-Torschützen in den Gruppenspielen: Trittin (1), Niehaus (4/2), Meyer (11/6), Klusmann (10), Röttger (8), Grothaus (6), Ludwigs (12), Kopschek (12), Reinsch (9), Kraatz (4).

TuS 97 im Finale: Trittin, Weinholz – Niehaus (5/2), Meyer (3), Klusmann, Röttger, Grothaus (1), Heins, Ludwigs (6), Kopschek (2), Reinsch (3), Kraatz (1).

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