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Springreiter Henning Athens vom RV Graf Sporck Delbrück liefert beim Nationenpreis und bei den Future Champions ab

„Bin überrascht und glücklich“

Delbrück

Für den jungen Delbrücker Springreiter Henning Athens kann es aktuell kaum erfolgreicher laufen. Nachdem der 19-Jährige bereits im vorigen Jahr erstmalig für Deutschland in einem Nationenpreis-Springen reiten durfte, ist er 2021 schon zu einem festen Bestandteil der deutschen Equipe geworden.

Von Julia Pongratz

Der Delbrücker Henning Athens und sein Erfolgspferd Tenterhofs Cantuccini zeigten im im französischen Cabourg gute Ritte für Deutschland. Foto: Camille Binet

Der Startschuss für die Erfolgsserie war ein erfolgreicher Auftritt im französischen Cabourg vor zwei Wochen, wo er mit seinem aktuellen Erfolgspferd Tenterhofs Cantuccini für das deutsche Team gute Ritte zeigte, die auf Drei-Sterne-S-Niveau absolviert werden mussten. Hier sammelte er auch erste internationale Platzierungen mit seinem erst siebenjährigen Nachwuchspferd Nickey.

Anschließend ging es für Athens und seine Vierbeiner direkt weiter nach Hagen am Teutoburger Wald zu den Future Champions. Dabei handelt es sich um eines der wichtigsten, wenn nicht sogar das wichtigste deutsche Turnier für Nachwuchsreiter auf internationalem Niveau.

Hier lief der talentierte Springreiter dann zur Höchstform auf. In sämtlichen drei Runden, die er im Hagener Parcours absolvierte, war er platziert. Den Höhepunkt dabei bildete der zweite Platz, den er in der Einzelwertung des Nationenpreis-Springens erreichte. „Ich bin selbst überrascht und sehr glücklich, dass es in diesem Jahr so gut für uns läuft“, berichtete Henning Athens nach seinen erfolgreichen Auftritten. „Diese schweren Parcourse bin ich selbst noch nicht oft geritten, und dann ist es ein tolles Gefühl, wenn es jetzt so gut klappt.“

Nach seinem guten Auftritt beim Preis der Besten war der Delbrücker für die Future Champions nominiert worden und hat dort sicherlich mehr als deutlich auf sich und sein Pferd aufmerksam gemacht. Im Anschluss wurde er auch direkt für das nächste Nationenpreis-Turnier in Tschechien für das deutsche Team nominiert. „Eigentlich hatte ich erwartet, dass ich in meinem ersten Jahr in der Altersklasse der Jungen Reitern nicht solche Einsätze haben würde, da die Konkurrenz in Deutschland in dieser Altersklasse extrem stark ist“, gibt Athens zu. „Es ist aber umso schöner, dass es jetzt sogar noch besser läuft als im vergangenen Jahr.“

Somit geht die Erfolgsgeschichte des jungen Springreiters direkt weiter, um auch im Nationenpreis in Tschechien die deutschen Farben zu vertreten.

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