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Ewige Freundschaft: Mit einem Abstecher im Mai 2000 begann alles

Bosseborn jubelt mit dem VfL Bochum

Bosseborn

Bayern? Dortmund? Schalke? Weit gefehlt. Das Herz der meisten Fußballfans aus Bosseborn schlägt für den VfL Bochum. Die Freude im 500-Einwohner-Dorf über den Bundesliga-Aufstieg nach elf Jahren Zweitklassigkeit ist riesig. „Es kamen schon einige Fragen, ob wir in der kommenden Saison die alten Zeiten wieder aufleben lassen“, lacht Markus Finger, der den Bochum-Fanclub Bosseborn im Jahr 2000 gegründet hatte und auf die Busfahrten von einst gerne zurückblickt. Die Liebe der Bosseborner zum VfL ist ungebrochen.

Von Oliver Temme

Die eingeschworenen VfL Bochum-Fans (von links): Henning Herder, Markus Finger, Florian Leßmann und Marcus Stiera. Foto: Vfl Bochum-Fanclub

Wie es zu dieser ungewöhnlich breit ausgeprägten Leidenschaft zu einem im Vergleich zu den Platzhirschen kleinen Verein kommen konnte, erklärt der ehemalige Bosseborner Florian Leßmann, der jetzt mit seiner Familie in Elsen wohnt: „Es war im Mai 2000. Wir saßen in der Gaststätte Grawe beisammen und stimmten über die Fusion mit dem SV Brenkhausen ab. An diesem Abend haben einige von uns beschlossen, am darauffolgenden Sonntag zum Heimspiel des VfL Bochum zu fahren. Dort hat der VfL dann mit einem 5:1-Sieg über den Chemnitzer FC den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga gefeiert.“

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