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Sportschießen: Nethestädter behalten im Finale die Nerven

Brakel feiert Vizemeisterschaft in der Westfalenliga

Brakel.

Der Bürgerschützenverein Brakel hat es geschafft. Nach zwei vierten Plätzen vor der Corona-Pandemie haben sich die Sportschützen aus der Nethestadt jetzt erstmal in der Vereinsgeschichte die Vizemeisterschaft in der Luftgewehr-Westfalenliga gesichert.

Der Bürgerschützenverein Brakel ist Vizemeister der Westfalenliga mit (von links) Josef Bröker, Sebastian Kornhoff, Michaela Redeker, Kalla Herdick und Martin Bahr Foto: privat

Am letzten Wettkampftag kam es zum alles entscheidenden Aufeinandertreffen des Tabellenzweiten und des Tabellendritten. Dabei setzten sich die Brakeler mit 4:1 gegen den SSV Blau-Weiß Lipperbruch durch und sicherten sich damit den Vizetitel punktgleich hinter Meister Wanne-Eickel.

Alle Paarungen wurden zeitgleich gestartet. An Position fünf schoss Brakels Kapitän Josef Bröker und lag lange gleichauf, musste sich dann aber knapp mit 295:298 Ringen geschlagen geben und den ersten Punkt an den Gegner abtreten.

Kalla Herdick war nach längerer Verletzungspause an Position drei in Topform und schaffte sogar fünfmal die 10,9. Mit 300:298 Ringen sicherte er den Zähler für Brakel zum 1:1-Ausgleich. An Position vier brachte Michaela Redeker die Nethestädter in Führung. In den ersten beiden Serien lag sie schon in Front und konnte sich beruhigt zwei Neuner leisten. Der Punkt ging mit 298:295 an Brakel.

Spannung pur gab es an Position zwei, an der für das heimische Team Sebastian Kornhoff ins Rennen ging. Die Entscheidung fiel erst mit dem vorletzten Schuss. Kornhoff bewies Nervenstärke und lieferte erneut eine 100 ab. Mit 300:298 sorgte er so für die 3:1-Führung der Brakeler.

An der Spitzenposition war Martin Bahr an der Reihe und schoss in der 15-minütigen Probeeinheit gleich 30 Zehner. Hochkonzentriert lieferte er auch anschließend ab und beendete den Wettkampf mit 300 Ringen. Sein Gegenüber hatte in der ersten Serie auch die 100, aber sein 19 Schuss landete in der 9,9. Martin Bahr war zu diesem Zeitpunkt gerade mit seinen 30 Schuss fertig geworden – somit war klar, dass der Sieg ihm gehörte. Mit 4:1 holten sich die Brakeler damit erstmals die Vizemeisterschaft in der Westfalenliga.

Die Schützen um Josef Bröker haben auch im letzten Wettkampf alles gegeben und verdient gewonnen. Zudem wurde Martin Bahr mit 299,67 Ring im Durchschnitt zweitbester Einzelschütze der gesamten Westfalenliga.

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