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Spielplan der Handball-Bundesliga steht: TuS N-Lübbecke muss erst bei GWD Minden ran – Rolf Hermann ist zufrieden

Das große Derby steigt bereits am 6. Spieltag

Lübbecke

Auf den ersten Knaller müssen die Fans des TuS N-Lübbecke in der nächsten Saison nicht lange warten: Bereits am 6. Spieltag kommt es für den Aufsteiger in die Handball-Bundesliga zum mit Spannung erwarteten Mühlenkreis-Derby bei GWD Minden (Wochenende 9./10. Oktober).

Von Alexander Grohmann

Top-Torjäger der vergangenen Saison: Tom Skroblien will mit dem TuS N-Lübbecke auch in der 1. Bundesliga Spaß haben. Der von der HBL schon ausgearbeitete Spielplan kommt dem Aufsteiger entgegen. Foto: Noah Wedel

Das geht aus dem Spielplan der HBL hervor, der dieser Redaktion vorab vorliegt.

Auch Rolf Hermann ist längst im Bilde. Der Sportliche Leiter des TuS N-Lübbecke freut sich „riesig aufs Derby, auch wenn wir erst in Minden ran müssen“, sagt Hermann. Ohnehin kann er mit den Konstellationen, die sich die Planer der HBL für den Erstliga-Rückkehrer vom Wiehen ausgedacht haben, gut leben. „Ich finde, das ist ein interessanter und für uns kein schlechter Spielplan.“ Dem pflichtet Torsten Appel bei, wenngleich der TuS-Geschäftsführer anmerkt: „Die Daten sind bislang noch vorläufig, aber wir hatten schon unattraktivere Spielpläne!“

Für einen Adrenalinkick dürfte auch bei Rolf Hermann das Derby bei GWD am 6. Spieltag sorgen. „Da freue ich mich riesig drauf“, sagt der Sportliche Leiter. Den Lübbecker Saisonauftakt sieht er als Chance und Verpflichtung gleichermaßen für den Aufsteiger. „Wir müssen sofort auf Betriebstemperatur sein.“ Foto: Noah Wedel

Gerade die Auftaktwochen könnten den Lübbeckern entgegenkommen. Mit dem Heimspiel gegen den Bergischen HC (8./9. September) steigt der TuS in die Saison ein, danach warten die Aufgaben in Göppingen (11./12. September), gegen Balingen-Weilstetten (16. - 19. September) und bei der MT Melsungen (23. - 26. September). Ein Programm, das hier und da Möglichkeiten für Punktgewinne bietet.

Für Hermann sind die ersten Wochen deswegen nicht nur eine Chance, sondern auch eine Verpflichtung: „Gerade weil wir da nicht ausschließlich gegen die Top-Teams gefordert sind, müssen wir gleich auf Betriebstemperatur kommen und dürfen den Start nicht verpennen“, sagt der Sportliche Leiter.

Erst kommt Flensburg, dann geht‘s nach Minden

Zum ersten Kräftemessen mit einem „Großen“ kommt es am 5. Spieltag, wenn sich Vizemeister SG Flensburg-Handewitt in der Merkur Arena die Ehre gibt. Die genauen Terminierungen an den Spieltagen legt die HBL noch fest – auch in Absprache mit dem TV-Sender Sky. Gut vorstellbar ist in dem Zusammenhang, dass Sky das Derby zwischen GWD und dem TuS zum Spiel des Tages macht und die Partie damit auf Samstag, 9. Oktober, fällt. Das Derby-Rückspiel in Lübbecke ist für den 24. Spieltag (10. - 13. März) vorgesehen.

Gut meinten die Planer es auch zum Jahresabschluss mit dem TuS: Rund um Weihnachten bestreitet der Aufsteiger zwei Partien in eigener Halle. Erst trifft die Mannschaft von Emir Kurtagic auf den SC DHfK Leipzig (22./23. Dezember), dann ist Wetzlar zum Rückrundenauftakt zu Gast (26./27. Dezember). „Ich erhoffe mir ein volles Haus mit vielen Gesichtern, die vielleicht sonst nicht oft in der Halle sind, aber zur Weihnachtszeit nach Hause kommen“, blickt Hermann voraus.

Daheim empfangen die Lübbecker in der Hinrunde auch Meister THW Kiel (9. Spieltag) und den OWL-Rivalen TBV Lemgo-Lippe (11. Spieltag), ehe Ende November das Aufsteiger-Duell gegen den HSV Hamburg ansteht. Zwei Wochen später geht es gegen den TVB Stuttgart, ein direkter Kontrahent im Kampf um den Klassenerhalt, um wichtige Punkte.

Heimspiel-Doppelpack an Weihnachten: Appels Freude fällt (noch) gedämpft aus

Torsten Appel kann mit dem (vorläufigen) Spielplan bestens leben. Vor allem der Heimspiel-Doppelpack in der Weihnachtszeit ist für den TuS-Geschäftsführer eine tolle Sache. Allerdings auch nur dann, wenn die Corona-Pandemie den Vereinen nicht wieder einen Strich durch die Zuschauer-Rechnung machen sollte. „Zwei Heimspiele rund um Weihnachten sind natürlich super – wenn sie mit Publikum stattfinden“, sagt Appel, der auf eine Saison ohne Beschränkungen hofft. Mit den zuständigen Ämtern stehe man mit Blick auf die nächste Spielzeit aber weiter im Kontakt.

Das Hinrundenprogramm des TuS N-Lübbecke: Bergischer HC (h), Frisch Auf! Göppingen (a), HBW Balingen-Weilstetten (h), MT Melsungen (a), SG Flensburg-Handewitt (h), GWD Minden (a), HC Erlangen (h), Füchse Berlin (a), THW Kiel (h), HSG Wetzlar (a), TBV Lemgo Lippe (h), SC Magdeburg (a), HSV Hamburg (h), TSV Hannover-Burgdorf (a), TVB Stuttgart (h), Rhein-Neckar Löwen (a), SC DHfK Leipzig (h).

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