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100 Meilen Istrien: Ultraläufer Christoph Hardes benötigt für die 166 Kilometer und 7200 Höhenmeter 32:49 Stunden

„Das hat reingehauen“

Paderborn

100 Meilen Istrien: Christoph Hardes blickt auf ein außergewöhnliches und recht raues Trail-Spektakel zurück. Der Paderborner Ultraläufer wählte bei der neunten Auflage die „rote“ Strecke und benötigte für die fordernden 166 Laufkilometer mit 7200 Höhenmetern im Aufstieg als Gesamt-73. (14. AK 45-49) insgesamt 32:49:34 Stunden – drittschnellster Deutscher!

Von Jörg Manthey

Christoph Hardes hat bei den 100 Meilen Istrien in Kroatien „aprilliges“ Wetter vorgefunden. Foto: Sportograf

Hardes genoss sehr wohl die Naturlandschaft zwischen Umag, Pula und Opatija als Bühne des größten Trail-Rennens in Kroatien, doch die Strecke durch eine Panorama-Bergwelt, Weingärten, Olivenhaine und mittelalterliche Dörfer hatte ihre Tücken. Dafür sorgte nicht nur das „aprillige“ Wetter; stürmisch und nass war‘s. „Ich habe es etwas unterschätzt“, räumte Hardes in Erinnerung ans dritte Teilstück vom Verpflegungspunkt in Moscenicka draga an der Küste bis Poklon im Ucka-Gebirge ein. Von den 1540 Höhenmetern mussten 1401 Meter auf den Gipfel des Vojak am Stück gelaufen werden. „Das hast du sogar in den Alpen selten, das hat reingehauen.“ Vom Meer her habe ein heftiger Wind geblasen, mit Kälte im Gepäck, Nebel streute später noch Nässe ein. „Aber das ist Teil der Aufgabe.“ Dieser Ultralauf sei „eine schöne Erfahrung“ gewesen. „Das hat Spaß gemacht.“

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