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Padel-Tennis-Premiere: Benjamin Rösner/Michi Schneider gewinnen 1. Josefs-Cup in Schloß Neuhaus

„Das macht richtig Bock“

Paderborn

Rassige Ballwechsel statt langatmiger Grundlinienduelle, Teamgefühl statt Ein-Mann-Show, Frischluft statt Hallenmief, und das alles in einem „Käfig“: In der Vitality Lounge in Schloß Neuhaus hat Padel-Tennis Einzug gehalten. Mit dem Josefs- Cup, der zugleich ein Städtevergleich zwischen Paderborn und Würzburg war, hat Deutschlands Squash-Legende Simon Rösner als Trendsetter den Padel-Startschuss gegeben. Rösner, 1. Vorsitzender des heuer etwa 20 Mitglieder starken 1. Paderborner Padel-Vereins, freute sich nach einem „rundum erfolgreichen Tag“: „Das Turnier ist gut angenommen worden. Alle hatten mega Spaß.“ Einziger Schönheitsfehler: Der „Pott“ wurde ins Frankenland entführt.

Von Jörg Manthey

Endstation Halbfinale: Simon Rösner und Ralf Eckel (rechts) hatten insgeheim auf die Endspielteilnahme gehofft, mussten sich allerdings den späteren Siegern Benjamin Rösner und Michi Schneider aus Würzburg mit 0:2 beugen. Foto: Jörg Manthey

Im reinen Würzburger Endspiel setzten sich Benjamin Rösner/Michi Schneider in zwei Sätzen gegen Eugen Hägele/Marco Keil durch. Für Simon Rösner und seinen Spielpartner Ralf Eckel war im Halbfinale Schluss. 0:2 (Zählweise wie beim Tennis) hieß es gegen die späteren Sieger. Dass er sich seinem älteren Bruder beugen musste, nahm Simon Rösner humorig. „Das ist für mich nichts Beonderes, da bin ich erfahren drin. In den ersten Jahren habe ich gegen Benni nur verloren. Er war in allen Schläger-Sportarten besser als ich.“ Bis Simon im Squash durchstartete.

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