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Hochstift-Cup: Non-Stop-Ultra Brakel holt den Jahreswechsellauf als Solo-Variante nach

Die Bonus-Chance

Brakel

Einen Jahreswechsellauf im Oktober hat es vermutlich noch nie gegeben. Doch in Corona-Zeiten sind auch die Sportvereine erfinderisch geworden. Die Non-Stop-Ultra bietet ihren 44. Jahreswechsellauf nun mit gut zehnmonatiger Verspätung an – und den Teilnehmern des Hochstift-Cups damit die Bonus-Chance, noch Punkte für die Serie zu sammeln.

Von Sylvia Rasche

Gemeinsam beim Sololauf am Start: Athleten der Non-Stop-Ultra Brakel (ganz rechts: Vorsitzender Klaus Menne) und befreundete Läufer aus Marienloh haben den Jahreswechsellauf im Oktober als kleine Gruppe absolviert. Foto: Sylvia Rasche

Seit vergangenen Freitag und noch bis zum kommenden Montag, 1. November, können sich die Athleten auf den Originalstrecken mit Start und Ziel an der Grundschule Klöckerstraße auf den Weg machen. „Die meisten werden ihre Serien schon voll haben. Wem aber noch eine Strecke fehlt, der kann die bei uns laufen und somit doch noch in die Wertung kommen“, sagt Vorsitzender Klaus Menne, der am Samstag mit Vereinskollegen und Lauffreunden aus Marienloh unterwegs war. Eigens für die Serienläufer haben die Brakeler auch eine lange Strecke über 20 Kilometer ausgeschildert, die es sonst im üblichen Programm des Jahreswechsellaufes nicht gibt. Diesen langen Lauf wollte eigentlich Benedikt Hildmann absolvieren, um seine Hochstift-Cup-100er-Serie zu komplettieren. „Genau der eine Lauf fehlt mir noch“, berichtete er, zog sich aber ausgerechnet am Tag vor dem geplanten Start eine Verletzung am Fuß zu. „Vielleicht schaffe ich es ja noch mit einem lockeren Lauf bis Montag. Ich muss ja nur ankommen“, war er vorsichtig optimistisch, als sich seine Laufkollegen auf den Weg machten.

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