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Fußball: Verband verlängert die 50-Prozent-Regel

Drei Absteiger aus der Bezirksliga

Kreis Höxter

Fünf Absteiger aus der Landesliga, drei aus der Bezirksliga: Das sind die Quoten, die für die überkreislichen Fußballteams des Kreises Höxter von Bedeutung sind. Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen hat seine Auf- und Abstiegsregeln für die kommende Spielzeit jetzt veröffentlicht.

Von Sylvia Rasche

Zuletzt 2019 hat der heimische A-Liga-Vizemeister eine Zusatzchance zum Bezirksliga-Aufstieg bekommen. Damals trat der FC Germete-Wormeln gegen Elsen an. Foto: Günter Sarrazin

Aus der Landesliga müssen damit fünf Teams zurück in die Bezirksliga, weil die Staffel 1 mit 18 Mannschaften, darunter die Spvg Brakel und der FC Nieheim, besetzt ist. Sicher aufsteigen wird nur der Meister. Eine eventuelle Aufstiegsrunde der Tabellenzweiten wird dann anberaumt, wenn in der Westfalenliga Plätze frei sein sollten-

Aus der Staffel 3 der Bezirksliga trifft es im Abstiegskampf nach der Saison „nur“ drei Mannschaften. 15 Teams spielen in der Staffel, darunter mit Dringenberg, Peckelsheim/Eissen/Löwen, Borgentreich, Höxter, TSC Steinheim und Brakel II sechs Vereine aus dem Kreis Höxter. Der Aufstieg ist wie in der Landesliga geregelt. Der Meister bekommt sicher einen Platz in der höheren Klasse, der Vizemeister bekommt eventuell eine zweite Chance über die Aufstiegsrunde.

Sicher eine Zusatzchance zum Aufstieg in die Bezirksliga hat dagegen der Tabellenzweite der Kreisliga A Höxter. Laut Verbandsfußballausschuss stehen dem Kreis Höxter in der kommenden Spielzeit 1,5 Aufsteiger in die Bezirksliga zu. Der A-Liga-Meister steigt direkt auf. Der „Vize“ bestreitet Entscheidungsspiele (Hin- und Rückspiel) gegen den Vertreter des Kreises Paderborn.

Auch für die anstehende Saison wird im FLVW Paragraph 41 der Spielordnung des Westdeutschen Fußballverbandes angewendet, sollte der Meisterschaftsbetrieb von der Coronavirus-Pandemie unterbrochen oder vorzeitig beendet werden müssen. Demnach wären 50 Prozent aller Spiele einer Staffel notwendig, um eine Wertung zu erzielen. „Wir hoffen sehr, dass die neue Saison von größeren Unterbrechungen verschont bleibt und die Meisterschaft regulär durchgeführt werden kann“, sagt der Vorsitzende des Verbandsfußballausschusses, Reinhold Spohn. Die vergangene Spielzeit musste bekanntlich ohne Wertung beendet werden.

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