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Die U16 der Uni Baskets Paderborn fokussiert sich voll auf Play-offs

Ein Haken hinter die Hauptrunde

Paderborn

In der Jugend-Basketball-Bundesliga hat die Hauptrunde ihren Abschluss gefunden. Die U16 der Uni Baskets Paderborn wird in ihrer Gruppe mit nur einem Sieg aus zehn Partien auf dem letzten Tabellenplatz geführt. Vor den Play-offs, die am 13. März beginnen, zieht Baskets-Trainer Uli Naechster eine Zwischenbilanz.

Von Jochem Schulze

Headcoach Uli Naechster hat nach der wenig erfolgreichen Hauptrunde einen Cut gemacht: Längst liegt der Fokus auf den Play-off-Spielen mit der U16 der Uni Baskets. Foto: André Adomeit

„Wir hätten mehr Spiele gewinnen können und müssen“, sagt der Coach und erinnert daran, dass seine Mannschaft in den Begegnungen gegen die Topteams immer wieder richtig gute Leistungen gezeigt habe. So waren die Paderborner beim 72:81 in Rostock, beim 68:72 in Oldenburg oder auch beim denkbar knappen 59:62 bei den Metropol Baskets in Essen absolut konkurrenzfähig. In anderen Partien gegen vermeintlich leichtere Gegner wie die Hamburg Towers oder die Young Rasta Dragons riefen die Uni Baskets jedoch nicht ihr komplettes Leistungsvermögen ab. Dazu gesellte sich Verletzungspech. Tim Seibel, der dem etatmäßigen Playmaker und Topscorer Tom Brüggemann die nötigen Pausen geben sollte, war und ist verletzt. So war der Aufbauspieler oft auf sich allen gestellt. Auch andere Akteure wie Max Weber fehlten lange.

Nach dem letzten Hauptrundenspiel und der 66:82-Niederlage in Vechta hat Naechster seinen Schützlingen drei freie Tage verordnet. Anschließend beginnt die Vorbereitung auf die Play-offs, die dank des guten Abschneidens in der Vorrunde bereits vor dem Beginn der Hauptrunde erreicht worden waren. Der Gegner steht noch nicht fest. Ein möglicher Kontrahent ist das Team Higher Level Berlin, in dem sich mehrere Hauptstadtklubs zusammengefunden haben. Auch die Tennet Young Heroes Bayreuth sind noch nicht aus dem Rennen.

Für die Stichkämpfe, die coronabedingt nicht im Modus „best of three“, sondern nur in einem Hin- und Rückspiel ausgetragen werden, ruft Naechster einen Neuanfang aus. „Wir haben einen Schnitt gemacht. Die Hauptrunde ist abgehakt. Nun geht es wie auf einem weißen Blatt Papier weiter“, sagt der Coach.

Auch die U19-Vertretung der Uni Baskets hat in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga vorzeitig die Play-offs erreicht und sich so zudem den Klassenerhalt in der prestigeträchtigen A-Gruppe gesichert. Vor dem 13. März stehen für die Mannen von Trainer Milos Stankovic allerdings noch zwei Normalrundenpartien an. „Das werden zwei anspruchsvolle Aufgaben für uns“, sagt der Coach mit Blick auf die Spiele bei den Hamburg Towers an diesem Samstag und beim Spitzenreiter Alba Berlin am 6. März. Stankovic stellt seinem Team ein gutes Zwischenzeugnis aus. „Wir haben im Lauf der Saison wirkliche Fortschritte gemacht. In der Defensive sind wir inzwischen auf einem höheren Niveau als noch vor Serienbeginn“, freut sich der Trainer und mahnt weitere Verbesserungen im Reboundverhalten und bei der Vermeidung von Ballverlusten an.

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