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DLRG Bad Wünnenberg: Beim Junioren-Rettungspokal in Rostock Medaillen abgesahnt

Enormen Trainingsfleiß belohnt

Bad Wünnenberg

Zum ersten Mal in der Vereinshistorie der DLRG Bad Wünnenberg haben sich zeitgleich drei Sportlerinnen und ein Sportler für den Junioren-Rettungspokal qualifizieren können. Annika Magiera, Charlotte Langer, Julia Schäfer und Julian Gebbe sicherten sich ihren Startplatz in der Westfalen-Auswahlmannschaft. Dabei wurden sie in spannenden Wettkämpfen mit zahlreichen Medaillen für ihren enormen Trainingsfleiß belohnt.

Die dekorierten Rettungsschwimmer der DLRG Bad Wünnenberg, von links, Julia Schäfer, Charlotte Langer, Annika Magiera und Julian Gebbe. Foto: DLRG

Der Junioren-Rettungspokal ist der bedeutendste Nachwuchswettbewerb im nationalen Rettungssport. Jedes Jahr messen sich die Auswahlmannschaften der DLRG Landesverbände in den Pool- und Freigewässerdisziplinen. Die 18. Auflage fand in Rostock statt. Um sich für diesen Jahreshöhepunkt zu qualifizieren, mussten sich die Rettungssportler auf mehreren Wettkämpfen beweisen. Dank einer starken Performance konnte sich das Quartett durchsetzen und sich so einen Startplatz im Team sichern.

Der Wettstreit begann im Rostocker Hallenbad. Alle Sportler konnten gute Leistungen abrufen. Neben zahlreichen Bestzeiten erreichten die Damen in der Puppenstaffel den siebten Platz. Aufgrund einer Verletzung musste Annika Magiera ihren Wettkampf frühzeitig abbrechen. Zuvor schwamm sie eine Bestzeit über 100 Meter Retten mit einer Puppe.

Julia Schäfer platzierte sich in der Strecke 100 Meter Lifesaver auf Rang acht. Julian Gebbe erreichte ebenfalls mehrere Top Ten-Platzierungen. So erschwamm er auf 100 Meter Retten mit Flossen Platz sechs, Superlifesaver Platz sieben und 100 Meter Lifesaver Platz elf.

Nach erfolgreichem Abschluss der Hallenbad-Disziplinen wurde der Wettkampf an den Warnemünder Ostseestrand verlegt. Dort zeigten die Kurstädter ihre Stärke bei den Open Water-Disziplinen. Diese Stärke wurde in den vergangenen Jahren vor allem durch intensives Training aufgebaut. Besonders in den Staffeln überzeugten die Bad Wünnenberger den Landesverband. So erreichte das Damenteam die Silbermedaille in der Mixed-Staffel und Beachsprintstaffel. In der Doppelboardstaffel holte das Team Bronze.

Aber auch auf den Einzelstrecken zahlte sich der Fleiß aus. Dort erreichte Charlotte Langer wurde Vierte im Board Race und Achte im Surf Ski Race. Julia Schäfer gewann Bronze im Beach Flags. Julian Gebbe glänzte auf voller Länge an der Ostsee. In nahezu allen Rennen belohnte sich der junge Schwimmer mit einer Medaille. Besonders dominant zeigte er sich im Surf Ski Race, das er deutlich gewann. Das Surf Ski ist eine Art Rennkayak, welches für schnelle Rettungsaktionen in Wellen und Brandungen konzipiert wurde. In den weiteren Disziplinen belegte Gebbe Platz drei im Oceanman, Platz drei im Doppelboardrennen, Platz vier im Board Race, Platz zwei in der Beachsprintstaffel und Platz drei in der Ocean Relay.

Für das gesamte Team war der 18. Junioren Rettungspokal ein toller Erfolg. Gerade die herausragenden Leistungen im Freiwasserbereich bestätigte das enorme Potenzial der jungen Aatal-Retter. Nach diesem ersten Höhepunkt blicken die Bad Wünnenberger Sportler und ihr Trainerteam nun zuversichtlich auf die anstehende DLRG-Saison.

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