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ProA: Uni Baskets Paderborn geben mit 85:102 in Leverkusen Platz vier ab. Play-off-Start verschiebt sich wohl

Erst Enttäuschung, dann Stolz

Paderborn

Platz vier verloren, den direkten Vergleich verloren, Center Brad Greene nach seiner Fußverletzung (14.) vorsorglich nicht mehr eingesetzt, dazu bleiben noch offene Fragen, wie‘s weitergeht: Das letzte Meisterschaftsspiel der Uni Baskets Paderborn in der 2. Basketball-Bundesliga ProA war ein Reinfall. Nach der 85:102 (32:52)-Pleite bei den Bayer Giants Leverkusen haben beide Mannschaften die Plätze getauscht, die Paderborner sind aktuell Fünfter.

Von Jörg Manthey

Jordan Barnes, hier umzingelt von Luis Figge und Luca Kahl, kam spät in Fahrt. Seine 17 Punkte erzielte er allesamt erst in der zweiten Halbzeit. Foto: Ulrich Petzold

Damit steht fest: Sie werden auswärts in die die Play-offs einsteigen. Ob das wie im ProA-Rahmenkalender vorgesehen Gründonnerstag passiert? Eher unwahrscheinlich. Welchen Platz im Abschlussklassement die Paderborner belegen und wie der Viertelfinalgegner heißt – zwei weitere Fragezeichen. Das liegt daran, dass die Partie der Rostock Seawolves gegen die Karlsruhe Lions wegen mehrerer Corona-Fälle in Rostock kurzfristig abgesetzt wurde. Heute soll die Entscheidung fallen, wann dieses Spiel nachgeholt werden kann und welche Auswirkungen die Situation auf die Play-offs hat. Braucht es doch fürs Viertelfinale eine komplette Hauptrunden-Tabelle. Karlsruhes Löwen müssen noch zweimal nachsitzen (heute in Schwenningen) und könnten im Falle zweier Siege als vierter Verein ebenfalls auf 38 Zähler kommen. Dann zählt die Anzahl der Siege gegeneinander. Die Uni Baskets, nur im aktuellen Dreier-Vergleich Fünfter, würden im berüchtigten Vierer-Vergleich noch auf Position sechs hinter Trier abrutschen.

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