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Landesstützpunkt-Athleten des 1. Paderborner Schwimmvereins sind in Bochum in die Saison gestartet

Finja Knappe glänzt mit perfekter Renneinteilung

Paderborn

Die Kaderathleten des Landesleistungsstützpunkts Paderborn haben nach monatelanger Pause erstmals wieder an einem Schwimmwettkampf in Bochum teilgenommen. Hochmotiviert machte sich die kleine Trainingsgruppe, bestehend aus Paula Flottmeyer und Finja Knappe vom 1. Paderborner Schwimmvereins, Gerrit und Janne Lüngen (Wasserfreunde Bielefeld) sowie David Maßmann von der Warendorfer SU zusammen mit PSV-Trainerin Judith Wirblat auf den Weg zum Universitätsbad Bochum.

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Finja Knappe und Paula Flottmeyer (von links) zeigten zum Saisonauftakt starke Leistungen. Foto: Stefan Maßmann

Die Sicherheitsauflagen dort waren hoch: Einlass ins Bad für den sehr begrenzten Teilnehmerkreis nur mit negativem Coronatest, dazu die ganze Zeit Maskenpflicht; außer im Wasser.

Paula Flottmeyer startete über 50 Meter, 100 Meter und 200 Meter Freistil, 50 Meter Rücken und 50 Meter Schmetterling. Brustspezialistin Finja Knappe mischte über 50 Meter, 100 Meter und 200 Meter Brust mit. Judith Wirblat zeigte sich angesichts der widrigen Trainingsbedingungen der zurückliegenden Monate vollauf zufrieden mit den Leistungen ihrer Schützlinge: „Besonders über die lange Bruststrecke hat Finja eine tolle Leistung gezeigt. Sie ist sehr konstant geschwommen, ihre Renneinteilung war nahezu perfekt. Paula ist sogar eine neue Bestzeit über die Schmetterling-Sprintstrecke geschwommen.“

Die Schwimmer, auf die Öffnung der Bäder angewiesen, leiden in besonderem Maße unter der Pandemie. Effektives Schwimmtraining ist nun mal nur im Wasser möglich und kann nur begrenzt durch Trockentraining an Land ersetzt werden. Nicht nur Kraft, auch Technik und Wassergefühl muss regelmäßig trainiert und verfeinert werden. Von Ende Oktober bis zum 1. März war gar kein Schwimmtraining möglich. Dann konnten die Athleten des Landesleitungsstützpunkts Paderborn ihr Training auf der 25-Meter-Bahn des Residenzbades Schloß Neuhaus wieder aufnehmen. Zunächst ein Mal in der Woche, bald dreimal wöchentlich. „Natürlich sind wir sehr dankbar über dieses Angebot“, sagt Judith Wirblat. „Im Vergleich zu normalen Bedingungen von sechs bis acht Mal zwei Stunden auf der 50-Meter-Bahn ist der Trainingsumfang allerdings nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, zumal die übrigen knapp 40 Schwimmer der Leistungsgruppen TG 1 und 2 sowie die weiteren Gruppen, die Wasserball- und Unterwasserrugbyspieler, nach wie vor auf dem Trockenen sitzen.“ Nach monatelangen virtuellen Trainingseinheiten sehnen sich die Schwimmer des 1. Paderborner Schwimmvereins nach dem Wasser, der Öffnung der Bäder und dem gemeinsamen Training in der Schwimmoper. Die Inzidenzzahlen des Kreises geben Hoffnung.

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