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Leichtathletik: TSV Schloß Neuhaus bei den NRW-Jugendmeisterschaften in Troisdorf erfolgreich

Freya Brökling im Meister-Flow

Schloß Neuhaus

Erfolg auf ganzer Linie für den TSV Schloß Neuhaus bei den NRW-Jugendmeisterschaften in Troisdorf: vier Athleten, fünf Starts, zweimal Silber, zweimal Bronze. Und bei den Westfälischen Block-Meisterschaften der U16 erkämpfte sich Freya Brökling (15) den Titel im Block Sprint/Sprung.

Daumen hoch: Freya Brökling und Emil Berghoff vom TSV Schloß Neuhaus

Für sie standen in Troisdorf zwei Starts auf den Programm. Zuerst startete sie im Dreisprung, wo sie sich weiter verbessern konnte. Mit ihrem ersten Satz über die elf Meter (11,01 m) schnappte sie sich im Feld der besten Springerinnen NRW‘s den Bronzerang. Etwas weniger gut flog der Speer. Zwar reichte es mit „nur“ 31,14 Meter auch hier zum dritten Podestplatz, aber da war mehr möglich.

Tim Düchting (MU20) erreichte im Dreisprung nach achtwöchiger Verletzungspause solide 12,52 Meter und bestätigte die Norm. Auch MJU20-Athlet Jonas Mathews holte Silber im Speerwurf, obwohl er wie auch Freya Brökling mit den Bedingungen im Aggerstadion nicht gut zurecht kam. Mit 40,82 Metern blieb er deutlich unter den Trainingswerten.

Auch Oda Brökling (WU18) war nicht zufrieden mit dem Saisonhöhepunkt. Sie war ebenfalls im Dreisprung gemeldet und belegte mit 10,49 Metern einen guten sechsten Platz, blieb allerdings unter ihren Möglichkeiten. TSV-Trainer Gerrit Gutthoff resümierte zufrieden: „Noch nie waren so viele unserer Nachwuchsathleten bei NRW-Meisterschaften am Start. Das spricht für die hohe Qualität der Gruppe.“

Tags darauf ging es für Freya Brökling und Emil Berghoff (M14) im Westfälischen Block-Mehrkampf zur Sache. Während Brökling im Ahorn-Sportpark im Weitsprung (4,96 m) ein paar Zentimeter liegen ließ, sorgten die Sprintdistanzen 100 m (13,54 sec) und 80 Meter Hürden (12,97 sec) für einen klaren Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Den baute sie vor allem im Speerwurf (25,46 m) weiter aus. Auch im Hochsprung lief es gut. Mit 1,59 Metern egalisierte sie ihre persönliche Bestleistung. Insgesamt 2614 Punkte und fast 100 Punkte Vorsprung ließen am verdienten Westfalen-Meister-Titel keinen Zweifel.

Berghoff startete ebenfalls im Block Sprint/Sprung und kämpfte sich gut durch seinen ersten Mehrkampf. Immer noch leicht angeschlagen, lief er über die 100 Meter knapp an einer Bestzeit vorbei (14,57 sec). Im Weitsprung erreichte er solide 4,42 Meter und warf den Speer auf eine neue Bestleistung von 23,43 Meter. Auch er egalisiert seine Hochsprung-Bestleistung (1,52 m). Zum Abschluss des Tages ging es für Emil das erste Mal über die Hürdendistanz, die er in 14:27 Sekunden bravourös meisterte. Am Ende kam er auf 2467 Punkte: Platz fünf in Westfalen.

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