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TuS N-Lübbecke und GWD Minden hoffen auf ein frühes Derby am 20./21. August

Große Vorfreude auf den Spielothek-Cup

Espelkamp

Der TuS N-Lübbecke stimmt sich traditionell beim Spielothek-Cup (20./21. August) auf die Saison ein. Das älteste Vorbereitungsturnier im Handball dient in diesem Jahr mehr denn je als wichtiger Härtetest für den Bundesliga-Aufsteiger.

Alexander Grohmann

GWD-Torwart Malte Semisch darf den Pokal halten, TuS-Kapitän Peter Strosack immerhin die zu vergebende Torjägerkanone. Auch die Trainer Emir Kurtagic (links) und Frank Carstens freuen sich auf den 32. Spielothek-Cup, der am 20./21. August eine wichtige Leistungsüberprüfung auf dem Weg zum Saisonstart darstellt. Foto: Alexander Grohmann

Der 32. Spielothek-Cup wirft seine Schatten voraus. Auf Schloss Benkhausen, dem Schulungszentrum der Gauselmann Group, sprachen Trainer und Handballer der beteiligten Vereine TuS N-Lübbecke und GWD Minden jetzt über das wichtigste Event der Saisonvorbereitung, das am 20./21. August in der Merkur Arena über die Bühne geht.

Neben den Schwergewichten aus dem Mühlenkreis komplettieren mit der TSV Hannover-Burgdorf und dem SC DHfK Leipzig zwei weitere Bundesligisten das Teilnehmer-Quartett. „Wir haben in diesem Jahr ein ganz tolles Starterfeld“, sagte Benjamin Bredenkamp (Merkur Casino GmbH) als Vertreter des Turnier-Sponsors, der Gauselmann Group.

Dass diesmal anders als beim „Geisterturnier“ 2020 auch wieder Fans auf der Tribüne sitzen, kommt positiv dazu. „Stand heute sind 500 Zuschauer zugelassen. Ich hoffe, dass es dabei bleibt“, so Bredenkamp bei der Turnierpräsentation. Der Kartenvorverkauf startet am kommenden Montag, 16. August, beim Ticket-Anbieter Eventim. Die Eintrittspreise sind auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr, verkündete Bredenkamp.

Benjamin Bredenkamp blickte im Schloß Benkhausen voller Vorfreude auf den 32. Spielothek-Cup, der eine erstklassige Besetzung zu bieten hat. Besonders schön: Sollte der Inzidenz-Wert nicht sprunghaft ansteigen, sind 500 Zuschauer zugelassen. Foto: Alexander Grohmann

Emir Kurtagic ist dankbar für den Härtetest vor der eigenen Haustür, der in diesem Jahr nach dem Aufstieg eine besondere Bedeutung bekommt. „Wir haben zwei Spiele auf Topniveau. Das ist eine gute Chance für uns, sich auf die Herausforderung Bundesliga einzustellen, auch wenn es noch nicht Wettkampf pur ist. Es ist top, so einen Termin hier direkt bei uns zu haben“, so Kurtagic über die Möglichkeit, ohne große Reisestrapazen zu wertvoller Spielpraxis zu kommen. Der TuS bekommt es im Halbfinale am Freitag mit Hannover-Burgdorf zu tun. Ob er sich ein Endspiel gegen GWD Minden wünscht? „Auf jeden Fall“, sagt Kurtagic, der nichts gegen ein Derby einzuwenden hätte – auch wenn sich beide Teams bereits am 6. Spieltag in der Kampahalle gegenüberstehen werden.

Auch für Frank Carstens ist das Turnier eine wichtige Standortbestimmung, wenngleich der GWD-Coach mit Blick auf den diesjährigen Termin sagt: „Wir sind diesmal zwei Wochen weg vom Saisonstart, dadurch verschiebt sich der Generalproben-Charakter etwas und wir Trainer haben die Möglichkeit, mehr zu experimentieren.“ Von seinem Kader ist er nach dem im Sommer vollzogenen personellen Umbruch überzeugt: „Ich habe das Gefühl, dass wir eine Truppe mit einem guten Spirit zusammenbekommen haben“, so Carstens.

TuS-Kapitän Peter Strosack freut sich vor allem darauf, vor Fans zu spielen. „Das Zusammenspiel zwischen Mannschaft und Zuschauern ist doch das, was es ausmacht. Das hat uns bei den zwei Spielen, in denen das in der vergangenen Saison möglich war, auf dem Weg zum Aufstieg extrem geholfen.“

Auf Tuchfühlung mit dem Siegerpokal ging beim Pressefoto am Montag schon einmal Malte Semisch. Der GWD-Keeper würde den Pott auch am 21. August gerne in den Händen halten. „Gegen ein Derby mit dem TuS im Endspiel würde ich nicht Nein sagen“, äußerte auch der Torwart-Riese einen kleinen Extra-Wunsch.

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