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Die Uni Baskets treten am achten ProA-Spieltag schon zum sechsten Mal in den eigenen vier Wänden an

Heimspiele satt

Paderborn

Derweil sich bei Fußball-Zweitligist SC Paderborn 07 in ziemlich verlässlicher Regelmäßigkeit Heim- und Auswärtsspiele abwechseln, sieht es beim Basketball-Zweitligisten Uni Baskets Paderborn vor allem in dieser Saison ganz anders aus. Wenn das Team von Headcoach Steven Esterkamp am Freitag (20 Uhr) die Panthers Schwenningen in der Maspernhölle erwartet, ist das am achten Spieltag bereits gleichbedeutend mit dem sechsten Auftritt in den eigenen vier Wänden.

Von Elmar Neumann

Voller Einsatz vor vollen Rängen: Chavares Flanigan und die Uni Baskets können auch gegen Schwenningen auf den Heimvorteil setzen. Foto: Elmar Neumann

Und es geht auch nicht ganz abwechselnd weiter. Bis zum 26. Dezember werden die Uni Baskets zehn ihrer insgesamt 16 Heimspiele absolviert haben, was zur Folge hat, dass die Fans die Mannschaft im neuen Jahr bis zum Ende der Hauptrunde am 9. April nur noch sechsmal in Paderborn zu Gesicht bekommen. Ein Spielplan, der sicherlich dabei geholfen hat, gut in die Saison zu starten. Nach der ersten Heimniederlage, dem 89:115 gegen Bremerhaven, stehen die Baskets zuhause noch immer bei einer starken 4:1-Bilanz. Aber da gibt es auch noch die organisatorische Sicht und aus diesem Blickwinkel ist diese Einseitigkeit nichts, was für Begeisterung sorgt. Geschäftsführer Dominik Meyer, Nadine Gausmann (Managerin Spielbetrieb und Marketing) und die Baskets-Crew, die mit vielen helfenden Händen für den reibungslosen Ablauf der der Heimspiele sorgt, stoßen an ihre Grenzen. „Als wir den Spielplan gesehen haben, haben wir alle schon etwas sparsam geguckt. Natürlich freuen wir uns auf jedes Heimspiel, aber etwas mehr Abstand zwischen den Partien würde uns die Arbeit erleichtern. Mittlerweile pfeifen viele aus dem letzten Loch“, sagt Meyer.

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