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Handball: Thomas Lay behält den guten Draht zum Stammverein, will aber mit Rödinghausen die Punkte

„Ich habe kein Loxten-Tattoo“

Versmold

Sonntag, 17 Uhr trägt CVJM Rödinghausen seine Heimspiele aus. „Daran müssen wir noch was ändern. Das beißt sich sich mit den Heimspielen des SC Peckeloh in der Westfalenliga“, scherzt Thomas Lay. Auf die Entspannung als Fußball-Zuschauer vor der eigenen Haustür muss er seit Serienbeginn mehrfach verzichten. Denn er ist ins Trainergeschäft zurückgekehrt und an diesem Samstag steigt ein besonderes Spiel: Mit Rödinghausens Oberliga-Handballern will Lay seinem Stammverein SF Loxten in der Sparkassen-Arena die Punkte abknöpfen.

Von Gunnar Feicht

Drei Jahre hat Thomas Lay SF Loxten in Grün-Weiß die Anweisungen gegeben, jetzt kehrt er mit Schwarz-Gelb (Rödinghausen) zurück. Foto: Sören Voss

Thomas Lay ist kein Typ, der so ein Duell zum Spiel des Jahres hochstilisiert: „Ich habe ein gutes Verhältnis zum Verein und mich in gemütlicher Runde im August von den Jungs verabschiedet. Aber ich habe kein Loxten-Tattoo und mir immer die Option offengehalten zu wechseln, wenn sich eine interessante Aufgabe bietet.“ Und die hat er nach drei Jahren als Loxtener Trainer und weiteren drei Spielzeiten in der sportlichen Leitung jetzt am Südhang des Wiehengebirges gefunden. Wenn es um Wettkampf geht, dann legt Lay die profihafte Einstellung an den Tag, die er trotz seiner schweren Knieverletzungen auch als Spieler immer vorgelebt hat: Dem Erfolg der eigenen Mannschaft wird alles untergeordnet. „Deshalb ist es am Samstag für mich einfach ein wichtiges Auswärtsspiel – mit dem Unterschied, dass ich in der Halle viel mehr Leute kenne als sonst.“

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