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Paderborner Ultraläufer Christoph Hardes bewältigt 230 Kilometer lange „Tortour de Ruhr“ in 36:58 Stunden

Im Ziel kehrt Demut ein

Paderborn

Die Quelle der Ruhr bei Winterberg im Nordosten des Rothaargebirges ist eigentlich ein recht unscheinbares Plätzchen. Doch alle zwei Jahre zu Pfingsten pilgert eine Vielzahl an Ultraläufern dorthin, um vom Sauerland (zunächst lange bergab) quer durch das Ruhrgebiet bis zur Rheinmündung in Duisburg-Kaßlerfeld zu laufen. „Tortour de Ruhr“ nennt sich dieses 230 Kilometer lange Abenteuer mit etwa 650 Metern Höhenunterschied, einer der längsten Nonstop-Ultramarathons in Deutschland.

Von Jörg Manthey

Zielankunft an der Rheinorange-Skulptur in Duisburg: Christoph Hardes und Mitstreiterin Gabi Schumacher aus Vechta.

Der Paderborner Christoph Hardes (48) war nach 2016 und 2018 zum dritten Mal dabei und erreichte das Ziel, die 25 Meter hohe Stahlskulptur Rheinorange, nach 36:58,01 Stunden als Gesamt-30. „Am ersten Tag war es sehr warm mit hoher Luftfeuchtigkeit. Vor allem in den Feldern im Sauerland war es mit dem Atmen schwierig. Ich habe nicht so gut Luft gekriegt“, erzählt Hardes. Nicht von ungefähr stieg etwa die Hälfte der 79 Starter (70 Männer, neun Frauen) vorzeitig aus. Ergiebige Regenfälle sorgten im weiteren Verlauf des Rennens, das überwiegend auf dem Ruhrtalradweg stattfand, für Abkühlung.

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