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Leichtathetik-Kreisrekorde: Alexandra Knoke, als Jugendliche eine der besten Mittelstreckenläuferinnen Deutschlands, organisiert seit 20 Jahren große Sport-Events.

In den Stadien der Welt zu Hause

Steinheim/Berlin

August 2009. Leichtathletik-WM Berlin. Es ist ein warmer Sommerabend. Alexandra Knoke steht hoch oben über dem weiten Rund des vollbesetzten Olympiastadions und hat Gänsehaut. „Diese Stimmung werde ich nie vergessen“, sagt die gebürtige Steinheimerin, die im Trikot der Leichtathletikfreunde Lüchtringen in den 1990er Jahren große Erfolge gefeiert hat und seit 20 Jahren beruflich bei den größten Sportevents der Welt zu Hause ist.

Sylvia Rasche

Die Steinheimerin Alexandra Knoke hat bei vielen großen Sportevents mitgearbeitet, aktuell bereitet sie die Special Olympics World Games 2023 in Berlin mit vor. Das Foto zeigt sie 2018 mit den Maskottchen der Leichtathketik-EM in Berlin, Berlino und Bonnie. Knoke gehörte damals zum Organisationskomitee. Foto: privat

An jenem Abend im August 2009 nimmt sie sich nach einem langen Arbeitstag im Organisationskomitee die Zeit, selbst zuzuschauen. „Erst gab es den spannenden 800-Meter-Lauf im Siebenkampf der Frauen, in dem Jennifer Oeser trotz ihres Sturzes noch Silber erkämpft hat. Kurz danach hat Usain Bolt über 100 Meter Gold gewonnen und einen neuen Weltrekord auf der blauen Bahn aufgestellt. Das war ein höchst emotionaler Abend“, schwärmt Alexandra Knoke noch zwölf Jahre später.

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