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2. Basketball-Bundesliga ProA: Uni Baskets Paderborn verlieren bei den Römerstrom Gladiators Trier mit 75:89

Konzentration schwindet

Paderborn

Die Uni Baskets Paderborn haben in ihrem Meisterschaftsspiel der 2. Basketball-Bundesliga ProA bei den Römerstrom Gladiators Trier zwei Gesichter gezeigt. Ging vor gut 1100 Zuschauern in der Arena das Spielsystem der Gäste in der ersten Hälfte noch auf (39:38), so ließen sie in einem lange wilden und temporeichen Duell kontinuierlich nach und kassierten eine letztlich verdiente 75:89-Niederlage. Nur acht von 26 Dreier-Versuchen glückten (31 Prozent). Unter dem Brett spielte Trier seine Dominanz aus, das Reboundverhältnis (50:37) ging klar an den Gewinner.

Nur zwei Dreier verwandelt: Jackson Trapp konnte die Niederlage nicht abwenden. Foto: Jörg Manthey

Bei den Uni Baskets fehlte neben Lars Lagerpusch auch noch Jens Großmann. Doch sie erwischten den deutlich besseren Start und setzten sich im Expresstempo über 5:0 auf 9:2 ab. Die Gladiators starteten sichtlich nervös, leisteten sich etliche Fehlversuche. Das lag nicht zuletzt an der aggressiven Paderborner Deckung, die prima störte. Kehrseite: die zweite Zeitstrafe für Badu Buck nach nur drei Minuten. Doch die Baskets versäumten es, sich für ihre intensive Verteidigung zu belohnen: Die Abschlussquote war über die gesamte Distanz insgesamt zu fehlerhaft. Trier kam auf 9:11 heran, machte aus dem 9:14 einen 17:14-Vorsprung. Ein Dreier von Jordan Barnes besorgte den 17:17-Ausgleich zum Viertelende.

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