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1. Paderborner Schwimmverein: Beim Einladungswettkampf in Köln 13 persönliche Bestzeiten markiert

Krafttraining mit Rekordflut verzinst

Paderborn

Die erste Trainingsgruppe des 1. Paderborner Schwimmvereins hat bei einem Einladungswettkampf in Köln voll überzeugt und zu einer Rekordflut genutzt. Die positive Stimmung übertrug sich auf die Leistungen der Schwimmer ins Wettkampfbecken: 13 persönliche Bestzeiten waren das höchst erfreuliche Resultat.

Das Team des 1. Paderborner SV in Köln, oben von links: Emely Hoppe, Laura Paduch, Finja Knappe, Trainerin Judith Wirblat und Tamara Salay. Unten von links: Charlotte Borghoff, Hannah Pape, Vincent Flottmeyer, Maya Noster, Paula Flottmeyer, Sophia Rump, Lucas Theiner, Sina Wille, Timon Salay, Lewon Nulle und David Maßmann (SuS Warendorf). Foto:

Durften bislang nur die zwei Athletinnen des Landesleistungsstützpunktes Finja Knappe und Paula Flottmeyer an Wettkämpfen teilnehmen, so reiste nun zum ersten Mal seit Oktober 2020 das fast komplette Team an. Einzig Marlene Pape und Emma Fredebeul mussten krankheitsbedingt absagen. Vier Wochen zuvor hatten die Schwimmer unter der Leitung von Judith Wirblat ihr Training wieder aufgenommen. Entsprechend groß waren Motivation und Vorfreude. Die enorme Beharrlichkeit und Ausdauer, sich monatelang ausschließlich mit Krafttraining fitzuhalten, sollte sich zur großen Freude aller auszahlen.

Maya Noster und Anes Omerinovic schwammen Bestzeiten über 50 Meter Schmetterling. Lewon Nulle steigerte sich über 50 Meter Rücken, 50 Meter Freistil und 100 Meter Schmetterling. Vincent Flottmeyer schwamm Bestzeiten über 50 Meter Freistil sowie 100 Meter Schmetterling. Brustspezialist Lucas Theiner verbesserte sich auf 31,73 Sekunden über 50 Meter Brust. Und Timon Salay, gerade aufgestiegen in die erste Trainingsgruppe, steigerte seine Leistung über 50 Meter und 100 Meter Brust.

Ganz knapp an ihren Bestzeiten vorbei schrammte Schmetterling-Spezialistin Emily Hoppe. Laura Paduch, Sophia Rump und Sina Wille wagten sich trotz der nur kurzen Trainingszeit an die 200-Meter-Strecken und schlugen sich auf diesen harten Mitteldistanzen beachtlich. Die Abiturientinnen Charlotte Borghoff, Hannah Pape und Tamara Salay zeichneten sich ebenfalls durch gute Leistungen aus, obwohl sie den Abend zuvor mit der feierlichen Zeugnisübergabe verbracht hatten.

Finja Knappe und Paula Flottmeyer, die schon seit März trainieren durften, setzten an den Erfolgen der bisherigen Wettkämpfe nahtlos an. Flottmeyer steigerte sich über die 400 Meter Freistil auf schnelle 5:19,75 Minuten. Brustspezialistin Finja Knappe zeigte mit 28,60 Sekunden über 50 Meter Freistil sowie 1:02,60 Minuten über 100 Meter Freistil, dass sie auch sehr schnell kraulen kann.

Trainerin Judith Wirblat zeigte sich mit den Resultaten ihrer Schützlinge hochzufrieden: „Die vielen Topzeiten stimmen mich zuversichtlich in Hinblick auf die Qualifikation für die Deutschen Jugendmeisterschaften, die nun Ende Oktober nachgeholt werden sollen.“

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