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Volleyball: Dringenberg bleibt vorn

Warburg kassiert erste Niederlage

Kreis Höxter (WB). In einem echten Volleyball-Krimi haben die Bezirksliga-Herren des Warburger SV ihre erste Saisonniederlage eingesteckt. »Nur« zwei Punkte sammelte Damen-Spitzenreiter SV Dringenberg.

Melanie Müller

Dringenbergs Trainer Benedikt Speer gibt Tipps in der Satzpause. Der SVD bleibt Bezirksliga-Spitzenreiter. Foto: Louisa Rohe

Bezirksliga Herren : Warburger SV – VG Lage 2:3 (17:25, 18:25, 25:16, 25:20, 15:17) Nach fünf gespielten Sätzen mussten sich die Gastgeber knapp geschlagen geben. Der WSV verschlief die ersten beiden Durchgänge, in Satz drei und vier trat das Team um Trainer Stephan Riesen dann spielbestimmend auf. Im Tiebreak kam Lage zurück und ging schnell mit 7:1 in Führung. »Wir haben uns nicht aufgegeben und um jeden Punkt gekämpft«, berichtete Riesen nach dem Abpfiff, »obwohl wir knapp verloren haben, muss ich die Moral und den Kampfgeist meines Teams loben.« Am 2. Februar trifft der WSV zum Rückrundenspiel in Willebadessen erneut auf Lage.

TuS Kachtenhausen – TuS Willebadessen 0:3 (22:25, 14:25, 20:25) Selbst Trainer David Dück musste sich aktiv in die Mannschaft einbringen, damit der TUS Willebadessen gegen Kachtenhausen antreten konnte. Aufgrund des kleinen Kaders gab sich die Mannschaft bescheiden und ging ohne Druck in die Partie. TuS-Spieler Thomas Richert fand Lob für den starken Angriff seines Teams: »Es war ein verdienter Sieg für uns. Wir haben sehr konzentriert gespielt.« Am kommenden Samstag reist das Team von David Dück zur Auswärtspartie gegen die VG Lage.

Bezirksliga Damen: SC GW Paderborn II – SV Höxter 3:1 (25:23, 25:21, 19:25, 25:19) Einen schwachen Start erwischten die Damen des SV Höxter in der Partie gegen Paderborn. Zwar lagen die Damen von Trainer Jens Ziller im ersten Satz mit 22:19 vorn, gaben diesen dann jedoch leichtfertig aus der Hand (25:23). Nach dem Seitenwechsel dominierte der SC Paderborn das Spielgeschehen, während der SVH einem stetigen Punkterückstand hinterher lief. »Im dritten Satz haben wir alles auf eine Karte gesetzt, was umgehend belohnt wurde«, gab SVH-Spielführerin Linda Bahr zu Protokoll, »im vierten Satz stellte Paderborn jedoch die alten Verhältnisse her und es gelang uns leider nicht, die Niederlage abzuwenden.« Bereits am kommenden Samstag bestreiten die Kreisstädterinnen das nächste Saisonspiel: Auswärts trifft das Ziller-Team auf den VoR Paderborn III. »Für die Partie nehmen wir uns einiges vor«, so Bahr.

TSV Leopoldstal – SV Dringenberg 2:3 (21:25, 25:19, 24:26, 25:19, 7:15) Nach dem Abpfiff zeigte sich Spielführerin Judith Beller zwar zufrieden, übte aber zeitgleich Selbstkritik: »Wir haben einen super Start erwischt und dem Gegner zunächst keine Chance gelassen. Im zweiten und im vierten Satz hätten wir jedoch deutlich entschlossener zu Werke gehen und mehr Durchsetzungsvermögen an den Tag legen können.« Im spielentscheidenden fünften Satz war die Mannschaft von Trainer Benedikt Speer dann hoch konzentriert und spielte den Sieg mit einem großen Punktevorsprung nach Hause. Mit sieben Siegen aus acht Spielen sowie der Spitzenreiterposition können die Burgdamen zufrieden sein. Am Samstag reist der SVD zum Auswärtsspiel gegen die SF Osterholz-Kohlstädt.

Bezirksklasse Damen: SV BW Sande IV – SV Dringenberg II 3:0 (25:20, 25:13, 25:23) Für die Burgamenreserve war es kein gelungener Start nach der Weihnachtspause: Das Team von Trainer Tobias Vogt verlor gegen Sande und bleibt Tabellenschlusslicht. Dabei sah es nach dem Anpfiff zunächst sehr gut aus, da die Damen des SVD mit 13:3 deutlich in Führung gehen konnten. »Danach verfielen meine Mädels in ihren alten Trott und wir gaben das Spiel aus der Hand«, beschrieb Vogt den Spielverlauf. Vor allem im zweiten Satz habe man sich schwer getan, wohingegen seine Damen im dritten Satz für einige sehenswerte Hinterfeldangriffe gut waren. »Am Ende haben wir etwas unglücklich verloren. Trotzdem wollen wir mit Schwung in die Rückrunde starten und den Abstieg vermeiden«, gibt Vogt die Marschroute vor. Am kommenden Samstag läutet der SVD II in Delbrück die Rückrunde ein, Gegner ist der VoR IV.

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