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Fußball: SSV Würgassen spielt im vierten Jahr in Folge in der Kreisliga A und will den Klassenerhalt mit dem neuen Trainer Sebastian Naskrent so schnell wie möglich sichern

»Wir sind breiter aufgestellt«

Würgassen (WB). Der SSV Würgassen will nach einer turbulenten Rückrunde 2018/2019 auch in dieser Saison den Klassenerhalt sichern. Ein größerer Kader soll Trainer Sebastian Naskrent dabei helfen.

Fabian Scholz

Der SSV Würgassen will den Klassenerhalt so schnell wie möglich perfekt machen. Das Team hinten von links: Nils Scheele, Max Scholle, Ulli Nutt, Michel Alberding; Mitte von links: Jens Buhmann, Simon Horstmann, Marcus Riese, Falko Otte, Tom Kenter, Trainer Sebastian Naskrent, vorne von links: Rene Hansmann, Jan Hofmeister, Florian Scholle, Thomas Gallinger und Lucas Menger. Foto: Fabian Scholz

»Ein breiterer Kader war für mich von Beginn an das wichtigste. In der vergangenen Saison hatten wir teilweise große Personalprobleme«, berichtet Naskrent. Der SSV begrüßt zur kommenden Saison fünf Neuzugänge im Team. Dabei hat Würgassen mit Michel Alberding (A-Jugend FC BW Weser) nur einen externen Neuzugang. Nils Scheele, Jan Hofmeister, Lucas Menger und Simon Horstmann kommen allesamt aus der eigenen Jugend. »Nils hat in der Vorbereitung bereits überzeugende Leistungen gezeigt. Er wird eine gute Rolle einnehmen. Ich denke, ihn kann man ruhig ins kalte Wasser werfen«, schätzt Naskrent seinen Youngster ein. Die restlichen Jugendspieler sollen langsam an die erste Mannschaft herangeführt werden.

Wirklich verlassen hat den Verein auf der anderen Seite kein Spieler. Marcel Jacobs und Torben Meyer mache beide berufsbedingt eine Pause. Abgemeldet haben sich die Akteure dabei nicht. Würgassen stellt insgesamt einen 23-Mann Kader. »Ich bin mit unserer Mannschaft absolut zufrieden. Wir haben junge Spieler und viel Qualität in unserer Reihen«, sagt Naskrent. Der 27-jährige übernahm im vergangenen Winter das Traineramt von Andreas Niescery und geht nun in seine erste richtige Saison als Trainer. »Am Anfang war die ganze Situation Neuland für mich. Ich wusste nicht, wie das Team diese Umstellung aufnimmt. Die meisten Spieler sind in meinem Alter und gute Freunde von mir. Es hat alles super geklappt. Der Respekt ist vorhanden«, so Naskrent. Unterstützen wird ihn als Co-Trainer in dieser Saison Marcus Riese. »Wenn da sind, werde ich nicht spielen. Dann coache ich lieber von der Außenlinie. Marcus ist mein verlängerter Arm auf dem Spielfeld«, berichtet Naskrent. Als Ziel zählt für den SSV nur der Klassenerhalt. Auch im vierten Jahr A-Liga in Serie soll der erreicht werden.

Sebastian Naskrent gibt sich dabei optimistisch: »Vom Kader her dürfen wir nicht absteigen. Wir haben mit Jannik Kayser einen unfassbar guten Kicker in unserer Reihen und mit Ulli Nutt oder auch Falko Otte Spieler mit sehr viel Erfahrung.« Er sieht die Liga dabei vor allem im Kampf um den Klassenerhalt breiter aufgestellt als in der Vorsaison. »Dieses Jahr werden viele Teams gegen den Abstieg spielen«, ist der Trainer überzeugt.

Die Vorbereitung verlief mit Höhen und Tiefen. Beim Hansa-Flex Turnier und beim 6:2-Testspielerfolg in Godelheim zeigte der SSV gute Leistungen. Bei der 0:5-Pokalklatsche gegen Hohenwepel das genaue Gegenteil. Dennoch zeigt sich Naskrent mit der Vorbereitung zufrieden: »Alle haben gut mitgezogen. Wir hatten durchweg eine gute Trainingsbeteiligung.«

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