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Tischtennis: In der Herren-Kreisliga hat die Landesliga-Reserve auch das Topspiel gegen Ossendorf gewonnen

1. FC Bühne ist dem Titel auf der Spur

Kreis Höxter (WB). Der 1. FC Bühne II marschiert mit großen Schritten zum Meistertitel der Tischtennis-Herren-Kreisliga und damit zur Rückkehr in die Bezirksklasse. Im Topspiel besiegten die Bühner den Verfolger SV Ossendorf jetzt überraschend deutlich mit 9:2-Spielen und festigten damit die Tabellenführung.

Sylvia Rasche

Der 1. FC Bühne II hat auch das Topspiel der Herren-Kreisliga gewonnen und ist dem Meistertitel ein Stückchen näher gerückt. Das Team von links: Rainer Derenthal, Julius Wichmann, Sebastian Engemann, Luca Kornhoff, Michael Rubisch und Niklas Hanke. Foto: Sylvia Rasche

„Bühne ist der Titel nicht mehr zu nehmen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da noch was anbrennt“, sagt Ossendorfs Teamchef Andreas Niggemeyer. Drei Punkte beträgt der Bühner Vorsprung an der Spitze vor dem SV Teutonia, der nun die Relegation fest im Blick hat.

Der 1. FC Bühne kam als Absteiger aus der Bezirksklasse und hat sich den sofortigen Wiederaufstieg als Ziel gesetzt. Mit weißer Weste war das Team Herbstmeister geworden und bot ausgerechnet zum Topspiel gegen Ossendorf seine beste Formation auf. „So haben wir in der Tat selten gespielt. Wir wollten aber gegen Ossendorf kein Risiko eingehen und sind froh, dass wir alle an Bord hatten und auch dann auch gewonnen haben. Das ist ein wichtiger Schritt zur Meisterschaft“, sagt Mannschaftsführer Sebastian Engemann.

Die personelle Lage der Bühner Reserve hat sich im Vergleich zur Vorsaison deutlich gebessert. „Wir haben jetzt vier Stammspieler, die immer da sind. Das ist schon mal ein guter Grundstock“, sagt Engemann. Neben ihm gehören Julius Wichmann, Rainer Derenthal und Luca Kornhoff zum Stammpersonal. Trainer Michael Rubisch und Niklas Hanke komplettieren die Mannschaft, spielen aber nicht immer. „Mit unseren starken Jugendspielern Jonas Zirklewski und Leon Hanewinkel und auch mit anderen Akteuren aus der dritten Mannschaft steht uns aber sehr guter Ersatz zur Verfügung“, freut sich Engemann.

Dafür haben er und seine Teamkollegen auch schon in der ersten Mannschaft in der Landesliga erfolgreich ausgeholfen. „Das klappt diese Saison sehr gut.“ Allerdings sei der Meistertitel noch lange nicht in trockenen Tüchern, betont der Bühner Mannschaftsführer. „Wir haben noch einige schwere Spiele, in denen wir aufpassen müssen“, sagt Engemann und nennt als Beispiel das Auswärtsmatch beim SV Vörden am kommenden Freitag, 28. Februar. „Das könnte noch mal ein Stolperstein werden.“ Wie im Hinspiel gegen Ossendorf siegte Bühne auch in der Hinrunde gegen Vörden nur hauchdünn mit 9:7. Den einzigen Minuspunkt gaben die Alsterdörfler in der Rückrunde gegen die DJK Adler Brakel ab.

Ossendorfs starkes Nachwuchsduo Meiko Niggemeyer (rechts) und Tom Wegener spielen nicht nur in der ersten Mannschaft in der Herren-Kreisliga, sondern parallel auch noch in der höchsten Jungen-Klasse Nordrhein-Westfalens, der NRW-Liga. Foto: Sylvia Rasche

Brakel und Vörden stehen auch noch auf dem Programm des Tabellenzweiten SV Ossendorf, der beide Partien in der Hinrunde für sich entschieden hat. „Das werden noch mal enge Spiele. Aber wir wollen den zweiten Platz jetzt absichern“, sagt Abteilungsleiter Andreas Niggemeyer. Zum 50. Vereinsgeburtstag wäre der Aufstieg in die Bezirksklasse ein schönes Geschenk. „Wir haben gleich mehrere junge Spieler im Verein, für die die Bezirksklasse eine schöne Herausforderung wäre“, sagt Niggemeyer. So spielen aus der aktuellen ersten Mannschaft mit Meiko Niggemeyer und Tom Wegener gleich zwei Akteure parallel in der Jungen-NRW-Liga, der höchsten U18-Klasse Nordrhein-Westfalens. Für beide ist nach dieser Saison in der Jugend Schluss, dann werden sie ausschließlich im Herrenbereich aufschlagen.

Ein großes Plus des SV Ossendorf ist die mannschaftliche Geschlossenheit. Das Sextett musste bisher kaum auf Ersatz zurückgreifen. Andreas Niggemeyer, Alexander Blömeke und Frank Meier haben sogar alle 16 Partien der Saison bestritten. Rainer Dolle und Tom Wegener kommen auf 14 Einsätze. Meiko Niggemeyer, der im Herbst verletzt ausgefallen war, kommt auf 12 Spiele. Mit 28:4-Siegen führt Andreas Niggemeyer die Rangliste der bilanzbesten Spitzenspieler der Liga an.

Im Endspurt geht es nun darum, Platz zwei zu verteidigen. Drei Punkte Vorsprung auf den Rivalen aus Menne haben sich die Ossendorfer erarbeitet. „Wir dürfen uns also eine Niederlage erlauben. Mehr nicht“, betont Andreas Niggemeyer.

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